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Etwa 2,5 Hektar Ackerfläche und Unland etwa 5 km östlich der überregional bekannten ´Tropical Islands´

  • Blick auf das Flurstück 69 - Etwa 2,5 Hektar Ackerfläche und Unland etwa 5 km östlich der überregional bekannten ´Tropical Islands´
    Blick auf das Flurstück 69
  • Blick auf das Flurstück 114 - Etwa 2,5 Hektar Ackerfläche und Unland etwa 5 km östlich der überregional bekannten ´Tropical Islands´
    Blick auf das Flurstück 114
  • Blick auf das Flurstück 114 - Etwa 2,5 Hektar Ackerfläche und Unland etwa 5 km östlich der überregional bekannten ´Tropical Islands´
    Blick auf das Flurstück 114
  • Blick auf das Flurstück 115 - Etwa 2,5 Hektar Ackerfläche und Unland etwa 5 km östlich der überregional bekannten ´Tropical Islands´
    Blick auf das Flurstück 115
  • Blick auf das Flurstück 114 - Etwa 2,5 Hektar Ackerfläche und Unland etwa 5 km östlich der überregional bekannten ´Tropical Islands´
    Blick auf das Flurstück 114
  • Lageskizze - Etwa 2,5 Hektar Ackerfläche und Unland etwa 5 km östlich der überregional bekannten ´Tropical Islands´
    Lageskizze
  • Lageskizze - Etwa 2,5 Hektar Ackerfläche und Unland etwa 5 km östlich der überregional bekannten ´Tropical Islands´
    Lageskizze
  • Etwa 2,5 Hektar Ackerfläche und Unland etwa 5 km östlich der überregional bekannten ´Tropical Islands´

Auktions-ID 376-0005

Die Auktion ist für dieses Objekt beendet.
Beendet
12.000 EUR *
SP 6.000 EUR
Höchstgebot

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Objekt-Daten

  • Händler-Standort
    Deutsche Internet Immobilien Auktionen
  • Titel Etwa 2,5 Hektar Ackerfläche und Unland etwa 5 km östlich der überregional bekannten ´Tropical Islands´
  • Immobilienart Grundstück
  • Adresse
    15910 Krausnick-Groß Wasserburg OT Krausnick
  • Bundesland Brandenburg
  • Land Deutschland
  • Grundstücksgröße 25.175 m², lt. Grundbuchangaben.
  • Grundbuch
    Amtsgericht Lübben (Spreewald) von Krausnick, Blatt 20, Flur 1, Flurstück 69 sowie Blatt 120, Flur 1, Flurstücke 114 und 115
  • Belastungen im Grundbuch
    Blatt 20 und 120:

    Abt. II: Jeweils Keine Eintragungen.

    Abt. III: Jeweils Keine Eintragungen.
  • Nutzungsart Teilw. verpachtet
  • Aussage Bauamt
    Das Bauamt des Amtes Unterspreewald teilt dem Veräußerer im Schreiben vom 07.11.2019 u.a. mit, dass sich die Flurstücke gemäß Satzung für den OT Krausnick im Außenbereich gemäß § 35 BauGB befinden und eine Bebauung nicht möglich ist. Im rechtskräftigen Flächennutzungsplan sind die Flächen als landwirtschaftliche Flächen ausgewiesen. Ferner liegen die Flächen im Biosphärenreservat Spreewald.

    Das Umweltamt des Landkreises Dahme-Spreewald teilt dem Veräußerer im Schreiben vom 10.12.2019 u.a. mit, dass die Flurstücke im Biosphärenreservat Spreewald liegen und den Schutzstauts Landschaftsschutzgebiet haben.

    Die Untere Abfallwirtschafts- und Bodenschutzbehörde des Landkreises Dahme-Spreewald teilt dem Veräußerer im Schreiben vom 04.11.2019 u.a. mit, dass das Flurstück 69 nicht als altlastverdächtige Fläche bzw. Altlast im Altlastenkataster des Landkreises Dahme - Spreewald registriert ist. Die Flurstücke 114 und 115 sind als altlastverdächtige Fläche gem. § 2 Abs. 6 BBodSchG unter der Reg.-Nr.: 0331610109 mit der ortsüblichen Bezeichnung „Deponie Krausnick“ im Altlastenkataster des Landkreises Dahme - Spreewald erfasst. Im Jahr 1993 wurde durch die Fa. ITW Ingenieurberatung GmbH, Niederlassung Spremberg ein Bericht zur „Detailuntersuchung Deponie Krausnick“ vorgelegt, welcher nachfolgend durch weitere Gutachten ergänzt wurde. Im Ergebnis der Untersuchungen wurde festgestellt, dass insbesondere das Grundwasser einer Gefährdung unterliegt. Es wird empfohlen, dass Eindringen von Niederschlagswässer in den Deponiekörper zu verhindern bzw. zu minimieren und die „Deponie Krausnick“ durch Rekultivierung in das Landschaftsbild einzupassen. In den nachfolgenden Jahren (bis 2004) kam es verstärkt zur illegalen Ablagerung von Abfällen, insbesondere von Bauschutt und Erdaushub. Die Altablagerung wird im ALKAT des LDS im Status „teilweise profiliert, teilweise abgedeckt“ geführt. Für weitere Sicherungsmaßnahmen (hier: Profilierung und Abdeckung) besteht Handlungsbedarf. Am 11.02.2015 war ein Mitarbeiter der UAWB/UB des Landkreises Dahme-Spreewald (LDS) auf der Altablagerung, um den Ist-Zustand der Altablagerung in Augenschein zu nehmen. Dabei wurde festgestellt, dass sich an dem in 2003 fotodokumentierten Zustand keine Änderungen ergeben haben. Der Zaun im Nord-West-Bereich der Altablagerung ist geöffnet, Wild hat den Deponiekörper aufgewühlt und in größeren Bereichen Abfälle freigelegt. Die Sanierung der Altablagerung ist geplant. Um diese durchzuführen ist es notwendig, dass der Eigentümer die Duldungsanordnung (Gewährung auf freien Zugang zum Grundstück und Befahrung mit Maschinen) akzeptiert.

    In einer Sachstandsmitteilung vom 13.07.2019 teilt die Untere Abfallwirtschafts- und Bodenschutzbehörde des Landkreises Dahme-Spreewald dem Veräußerer mit, dass die vorbereitenden Gespräche zwischen der Gemeinde Krausnick - Großwasserburg als für die Sanierung Pflichtige Gebietskörperschaft und den beteiligten zuständigen Behörden beendet sind. In Ergebnis dessen ist festzuhalten, dass mit den vorbereitenden Arbeiten, insbesondere mit den naturschutzfachlichen Maßnahmen noch in diesem Jahr begonnen werden soll. Dazu ist derzeit ein öffentlich-rechtlicher Vertrag gem. § 54 VwVfG3 in Vorbereitung, welcher die grundsätzlichen Sachverhalte zur Sicherung und Rekultivierung regeln soll. Nach Vertragsunterzeichnung ist ein Sicherungs- und Rekultivierungskonzept zu erarbeiten, welches als Sanierungsplanung im Sinne des § 13 Abs. 1 BBodSchG zu bewerten und gem. § 13 Abs. 6 für verbindlich zu erklären ist. Diese Sanierungsplanung wird vor Beginn der Maßnahme, welche für das Frühjahr 2022 geplant ist, zur Kenntnis gegeben. Zur Dauer der Sanierungsmaßnahme können derzeit noch keine Angaben gemacht werden. Dies hängt insbesondere von der Menge zur Verfügung stehenden geeigneten Erdmassen ab. Regelhaft wird eine solche Baumaßnahme aber den Zeitraum von ca. 2 Jahren, zzgl. des Nachsorgezeitraumes von 2 Jahren in Anspruch nehmen. Eine Nachnutzung im Zeitraum der Nachsorgephase ist möglich. Dazu ist die Umsetzung von Pflichten, welche dem Maßnahmeträger während der Nachsorgephase obliegen, ggf. zusätzlich vertraglich zu regeln. Die Behörde behält sich vor, gemäß den Regelungen des BBodSchG die Altablagerung nach Umsetzung der Sicherungsmaßnahme mit Nutzungsbeschränkungen zu belegen. Es ist davon auszugehen, dass die Flächen nach der Sanierung nicht für alle Nutzungsarten (z.B. Waldflächen) geeignet sein werden.

    In der Sachstandsmitteilung vom 02.02.2022 teilt die Untere Abfallwirtschafts- und Bodenschutzbehörde des Landkreises Dahme-Spreewald dem Veräußerer u.a. mit, das auf der Versammlung der Gemeindevertreter im November 2021 die Unterzeichnung des öffentlich-rechtlichen Vertrages zwischen dem Landkreis Dahme-Spreewald als zuständige Behörde und der Gemeinde als Pflichtige nach § 4 Abs. 3 BBodSchG1 beschlossen wurde. Zur Wahrung der vereinbarten Fristen und zur Wahrung naturschutzfachlicher Erfordernisse hat am 21.01.2022 ein Vor-Ort-Termin zwischen Vertretern der Gemeinde, des LDS und des ausführenden Unternehmens stattgefunden. Dabei wurde zunächst folgender Zeitplan festgelegt:

    Errichtung des Eidechsen - Ersatzhabitates (auf dem Flurstück 115): Beginn: sofort, ist beauftragt Fertigstellung: Ende 9. KW 2022

    Umsetzung artenschutzfachlicher Auflagen: Beginn: März 2022 Ende: Anfang September 2022

    Erstellen der Sicherungs- und Sanierungsplanung: Beginn: März 2022 Fertigstellung: Mai 2022

    Genehmigungsverfahren nach § 13 Abs. 6 BBodSchG: Beginn: Juni 2022 Verbindlichkeitserklärung: August 2022

    Baufeldfreimachung / Baumfällungen: Anfang September 2022

    Beginn der Erdbauarbeiten: Mitte September 2022

    Zur Dauer der Sanierungsmaßnahme können derzeit noch keine Angaben gemacht werden. Dies hängt insbesondere von der Menge zur Verfügung stehenden geeigneten Erdmassen ab. Regelhaft wird eine solche Baumaßnahme aber den Zeitraum von ca. 2 Jahren nach Beginn der Erdbauarbeiten, zzgl. des Nachsorgezeitraumes von 2 Jahren, in Anspruch nehmen. Eine Nachnutzung im Zeitraum der Nachsorgephase ist möglich. Dazu ist die Umsetzung von Pflichten, welche dem Maßnahmeträger während der Nachsorgephase obliegen, ggf. zusätzlich vertraglich zu regeln. Es wird darauf verwiesen, dass diejenigen Sicherungselemente geplant und zur Ausführung kommen werden, welche nach den Maßgaben des Boden-, Grundwasser- und Naturschutzes gesetzlich erforderlich sind. Mit der Ausführung dieser Sicherungsmaßnahme gem. § 5 Abs. 3 und 4 Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung (BBodSchV) wird gewährleistet, dass dauerhaft keine Gefahren, erhebliche Nachteile oder erhebliche Belästigungen für den Einzelnen oder die Allgemeinheit entstehen.

    Der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Polizei Brandenburg teilt dem Veräußerer im Schreiben vom 24.08.2020 u.a. mit, dass die Flurstücke 114 und 115 weiterhin im Kampfmittelverdacht verbleiben. Eine örtliche Überprüfung war nicht möglich, da die Grundstücke eingezäunt und größtenteils mit Müll bedeckt sind. Eine eingehende Prüfung ergab, dass für das Flurstück 69 keine konkreten Anhaltspunkte für das Vorhandensein von Kampfmitteln bestehen. Es ist deshalb nicht erforderlich, Maßnahmen der Kampfmittelräumung durchzuführen.
  • Nettojahresmiete Ca. € 45,47
  • Nettojahresmiete Bemerkung , beträgt die anteilige Pacht p.a. für das Flurstück 69 von 3.498 m² (entspricht 130,00 €/ha).
  • Makrolage
    Die Gemeinde Krausnick-Groß Wasserburg im brandenburgischen Landkreis Dahme-Spreewald liegt ca. 60 km südöstlich von Berlin. Inmitten des waldreichen Gemeindegebietes erheben sich die Krausnicker Berge. Im Norden der Gemeinde zweigt der Randkanal von der Spree ab und führt im Baruther Urstromtal zum Köthener See, der über den Dahme-Umflutkanal mit dem Fluss Dahme verbunden ist.

    Der Ortsteil Krausnick liegt ca. 11 kmnordwestlich von Lübben, etwa 10 km von der Autobahn 13 Abfahrt Staakow entfernt. Durch den Ort hindurch führen der Gurken-Radweg[19] und der Hofjagdweg.

    Die Gemeinde liegt an der Landesstraße L 71 zwischen Dahme und Leibsch. Etwa zehn Kilometer südwestlich der Gemeinde verläuft die Bundesautobahn 13 Berlin-Dresden mit den Anschlussstellen Freiwalde und Staakow.

    Die nächsten Bahnhöfe sind Schönwalde (Spreewald) und Brand, Tropical Islands an der Bahnlinie Berlin-Cottbus. Sie werden von der Regionalbahnlinie RB 24 Eberswalde-Berlin-Senftenberg bedient.

    Etwa sechs Kilometer westlich des Ortskerns von Krausnick, hinter der Gemeindegrenze zu Halbe, befindet sich das Freizeitbad Tropical Islands. Es entstand in der als Produktionsstätte für Cargolifter gebauten, weltgrößten freitragenden Halle.
  • Mikrolage
    Die verkaufsgegenständlichen Flurstücke liegen gemäß vorliegendem Kartenmaterial weniger als 1 km nördlich Krausnicks Ortsmitte. Augenscheinlich sind diese im Verlauf eines nördlich abzweigenden Feldweges lokalisierbar.
  • Sanierungsgebiet
    Nein
  • Denkmalschutz
    Nein
  • Erschließung
    Die verkaufsgegenständlichen Flurstücke sind weder an Medien angeschlossen noch haben sie eine öffentliche Zuwegung.
  • Sonstiges
    Bitte beachten Sie, dass eine Aktualisierung / Veränderung der Objektbeschreibung (Detail-Informationen zum Kaufobjekt) bis zum Tag der Zuschlagserteilung möglich ist.

    Die Anlage 1 zum notariellen Grundstückskaufvertrag finden Sie unter dem Icon „Drucken“.
  • Internetadresse Gemeinde
    www.unterspreewald.de
  • Behörde Amt Unterspreewald, Markt 1, 15938 Golßen, Tel.: 035452 384-0
  • Besichtigungsverm. Außendienst kein
  • Besichtigung für Kunden
    Bitte nehmen Sie für einen Besichtigungstermin Kontakt mit uns auf. Das Auktionshaus weist darauf hin, dass jedes Begehen und Befahren des Objektes auf eigene Gefahr erfolgt und nur mit Zustimmung des Eigentümers erlaubt ist. Die Mitteilung von Angaben durch das Auktionshaus beinhaltet weder eine Zustimmung zum Betreten und Befahren des Objektes noch eine Aussage, dass das Betreten und Befahren des Objektes sicher möglich sind. Die Verkehrssicherungspflicht für das Objekt liegt beim Eigentümer. Das Auktionshaus haftet nicht für etwaige Schäden, die entstehen, wenn Sie das Objekt betreten oder befahren.
  • Vertragsbestandteile
    Die Grundstücksgrenzen sind nur durch eine Grenzfeststellung bestimmbar. Eine Kostenbeteiligung des Veräußerers ist ausgeschlossen.

    Die Veräußerung erfolgt ausweislich des Grundbuches frei von Lasten in Abteilung II und III. Hiervon unberührt bleibt die Übernahme weiterer, etwa vorhandener, aus dem Grundbuch nicht ersichtlicher Lasten und Beschränkungen, insbesondere öffentlich-rechtlicher Lasten einschließlich etwaiger Baulasten sowie nicht im Grundbuch einzutragender Rechte an dem Grundstück ohne Anrechnung auf den Kaufpreis.

    Die Bundesrepublik Deutschland (Entschädigungsfonds) hat die in ihrem Eigentum befindlichen Objekte nicht versichert. Der Ersteher wird darauf hingewiesen, dass er für ausreichenden Versicherungsschutz ab dem Tage der wirtschaftlichen Übergabe von Lasten und Nutzen zu sorgen hat. Bis zu diesem Zeitpunkt bleibt die Verantwortung für dieses Grundstück selbstverständlich beim Veräußerer.

    Der gemäß Ziffer 7 der Versteigerungsbedingungen geltende Haftungsausschluss gilt auch hinsichtlich von etwaigen Altlasten/ Bodenkontaminationen. Die Veräußerung erfolgt ohne Räumungsverpflichtung des Veräußerers.

    Eine Kostenbeteiligung des Veräußerers im Rahmen der Ausgleichspflicht nach § 24 Bundesbodenschutzgesetz (BBodSchG) wird gegenüber dem Ersteher/ seinem Rechtsnachfolger ausgeschlossen. Der Veräußerer hat für den Fall einer Inanspruchnahme nach § 4 BBodSchG einen Freistellungsanspruch gegenüber dem Ersteher - ebenso dessen Rechtsnachfolgern. Der Ersteher ist außerdem verpflichtet, im Falle der Weiterveräußerung diese Verpflichtung auf seinen Rechtsnachfolger zu übertragen.
  • Zusammenfassung
    Zum Aufruf kommen drei unbebaute Grundstücke mit einer Gesamtgrundstücksgröße von 25.175 m², lt. Grundbuchangaben.

    Das grundbuchlich als Ackerland bezeichnete Flurstück 69 mit einer Größe von 3.498 m², lt. Grundbuchangabe wird auch als solches genutzt und ist Teil eines größeren Ackerschlages sowie eines sogenannten Feldblocks. Hierzu besteht seit dem 01.01.2021 ein Pachtvertrag mit einem jährlichen Pachtzins von 130,00 €/ha. Der anteilige Pachtzins für den Verkaufsgegenstand beläuft sich auf ca. € 45,47 p.a.. Das Pachtverhältnis läuft vom 01.01. bis 31.12. eines jeden Jahres und verlängert sich um jeweils ein Jahr, sofern nicht eine Vertragspartei spätestens 6 Monate vor Pachtende einer solchen Verlängerung schriftlich widerspricht.

    Etwa 250 m südlich des Flurstück 69 liegen das Flurstück 114 mit einer Größe von 5.975 m², lt. Grundbuchangaben und das Flurstück 115 mit einer Größe von 15.702 m², lt. Grundbuchangaben die zusammen ein ungleichmäßig geschnittenes Viereck bilden und lediglich durch das Fremdflurstück 112 getrennt werden. Die beiden Flurstücke sind Bestandteil der ehemaligen ´Deponie Krausnick´. Die Untere Bodenschutzbehörde will eine Sanierung und Rekultivierung der Altablagerungen durchführen. Zu diesem Zweck wird mit der Gemeinde als Pflichtige nach BBodSchG ein Vertrag geschlossen.

    Der jeweilige Grundstückseigentümer ist aufgrund einer Duldungsanordnung vom 08.07.2016 verpflichtet, die Maßnahme zu dulden.

    Derzeit beginnen die artenschutzrechtlichen Vorbereitungsmaßnahmen. Im September 2022 beginnt die Sanierungsmaßnahme. Die Dauer beträgt ca. 2 Jahre + anschließenden Nachsorgezeitraum, der ebenfalls 2 Jahre in Anspruch nehmen wird. Möglicherweise wird die untere Bodenschutzbehörde nach Umsetzung der Sicherungsmaßnahme die Fläche mit Nutzungsbeschränkungen belegen.

    Die Flurstücke 114 und 115 befinden sich in einer Kampfmittelverdachtsfläche. Eine örtliche Überprüfung war - laut KMBD - nicht möglich, da die Grundstücke eingezäunt und größtenteils mit Müll bedeckt sind. Daher bleibt der Kampfmittelverdacht weiterhin bestehen. Eine entsprechende öffentlich-rechtliche Handlungsverpflichtung besteht derzeit aber nicht.

    Nach unverbindlicher Einschätzung des Veräußerers dürften im nutzungsparallelen Zustand ohne bodeneingreifende Nutzungen keine Handlungserfordernisse bestehen.

    Der Veräußerer weist darauf hin, dass Maßnahmen der Kampfmittelsondierung/ -räumung auf bundeseigenen Flächen nicht durch das Land Brandenburg übernommen werden.

    Gemäß vorliegendem Kartenmaterial des Märkischen Abwasser- und Wasserzweckverbandes verläuft eine Abwasserdruckleitung entlang der nordwestlichen Randbereiche der Flurstücke 114 und 115, die dinglich nicht gesichert sind.

    Die verkaufsgegenständlichen Flurstücke sind weder an Medien angeschlossen noch haben sie eine öffentliche Zuwegung.

    Eine Besichtigung durch Mitarbeiter des Auktionshauses fand nicht statt. Sämtliche Angaben stammen vom Veräußerer.

    Diese Angaben dienen der beispielhaften Wiedergabe des Zustandes. Es besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit der Aufzählung.
  • Kontakt
    kontakt@dga-ag.de
* zzgl. Auktions-Aufgeld auf den Zuschlagspreis
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