Über 2,8 ha vertragsfreies, ehemals für den Bahnverkehr genutztes Grundstück in Frankfurt (Oder)

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  • Verkaufsfläche und Umgebung - Über 2,8 ha vertragsfreies, ehemals für den Bahnverkehr genutztes Grundstück in Frankfurt (Oder)
    Verkaufsfläche und Umgebung
  • Verkaufsfläche - Über 2,8 ha vertragsfreies, ehemals für den Bahnverkehr genutztes Grundstück in Frankfurt (Oder)
    Verkaufsfläche
  • Verkaufsfläche - Über 2,8 ha vertragsfreies, ehemals für den Bahnverkehr genutztes Grundstück in Frankfurt (Oder)
    Verkaufsfläche
  • Verkaufsfläche und angrenzende nicht öffentlich gewidmete Straße `Am Güterbahnhof` - Über 2,8 ha vertragsfreies, ehemals für den Bahnverkehr genutztes Grundstück in Frankfurt (Oder)
    Verkaufsfläche und angrenzende nicht öffentlich gewidmete Straße `Am Güterbahnhof`
  • Lageskizze - Über 2,8 ha vertragsfreies, ehemals für den Bahnverkehr genutztes Grundstück in Frankfurt (Oder)
    Lageskizze
  • Über 2,8 ha vertragsfreies, ehemals für den Bahnverkehr genutztes Grundstück in Frankfurt (Oder)

Auktions-ID 362-0018

Die Auktion ist für dieses Objekt beendet.
Beendet
15.000 EUR *
SP 15.000 EUR
Höchstgebot

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Objekt-Daten

  • Händler-Standort
    Deutsche Internet Immobilien Auktionen
  • Titel Über 2,8 ha vertragsfreies, ehemals für den Bahnverkehr genutztes Grundstück in Frankfurt (Oder)
  • Immobilienart Grundstück
  • Adresse
    Am Güterbahnhof
    15234 Frankfurt (Oder) OT Rosengarten
  • Bundesland Brandenburg
  • Land Deutschland
  • Grundstücksgröße 28.162 m², lt. Grundbuchangabe.
  • Grundbuch
    Amtsgericht Frankfurt (Oder) von Frankfurt (Oder), Blatt 4352, Flur 154, Flurstück 130
  • Belastungen im Grundbuch
    Abt. II, lfd. Nr. 3: Auflösend bedingte Beschränkte persönliche Dienstbarkeit (Kabelleitungsrecht) für die Infrastrukturgesellschaft Frankfurt/Oder mbH & Co.KG, Meißen. Die Ausübung der Dienstbarkeit darf Dritten überlassen werden.

    Abt. II, lfd. Nr. 4: Vormerkung gemäß § 883 BGB für die Infrastrukturgesellschaft Frankfurt/Oder mbH & Co. KG, Meißen: Sicherung des Anspruchs auf Einräumung einer auflösend bedingte Beschränkte persönliche Dienstbarkeit (Kabelleitungsrecht) für einen zu benennenden Dritten. Die Ausübung der Dienstbarkeit darf Dritten überlassen werden.

    Abt. III: Keine Eintragungen.

    Der Ersteher übernimmt die Eintragungen in Abt. II, lfd. Nrn. 3 und 4 des Grundbuches als nicht wertmindernd auf den Kaufpreis.
  • Nutzungsart Vertragsfrei
  • Aussage Bauamt
    Im Schreiben vom 29.04.2020 teilte die Stadt Frankfurt/ Oder dem Veräußerer Folgendes mit: Das Grundstück befindet sich im Geltungsbereich eines Flächennutzungsplanes. Der nördliche Teil des Flurstücks ist als Acker- oder sonstige Landwirtschaftsfläche dargestellt und der südliche Teil stellt sich als Fläche für Abgrabungen oder für die Gewinnung von Bodenschätzen (Abbaugebiete) dar. Das Flurstück befindet sich nicht im Geltungsbereich eines Bebauungsplanes, Vorhabenbezogenen Bebauungsplanes bzw. sonstiger Satzungen. Die Aufstellung derartiger Planverfahren ist seitens der Stadt Frankfurt (Oder) derzeit nicht geplant. Das Flurstück liegt in keinem bekannten und in der aktuellen Denkmalliste aufgeführten ortsfesten Bodendenkmal. Ferner sind auf dem Grundstück keine Baudenkmäler vorhanden, es liegt außerhalb von Denkmalbereichen oder Denkmalen mit Gebietscharakter.

    Hinweise der unteren Naturschutzbehörde:
    Das Flurstück 130 befindet sich im näheren Umfeld (ca. 25 m) des Naturschutzgebietes und FFH-Gebietes ´Oberes Klingetal´.
    Ein Teilbereich des Grundstücks stellt eine nicht eingerichtete Forstfläche dar. Für die übrigen mit Bäumen oder Gehölzen bestockten Bereiche sind notwendige Gehölzschnitte bzw. Fällungen in der Brut und Nistzeit (1. März bis 30. September) nach § 39 Abs. 5 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) verboten und bedürfen der Befreiung nach § 67 BNatSchG, welche beantragt werden muss. Weiterhin sind notwendige Fällungen, Rückschnitte und Eingriffe in den Wurzel- bzw. Traufbereich von Bäumen nach der aktuellen Baumschutzverordnung Frankfurt (Oder) (BaumSchVOFF) vom 05.11.2009 zu beantragen. Es müssen notwendige Ersatzpflanzungen bzw. Ausgleichszahlungen berücksichtigt werden.
    Auf dem Grundstück befindet sich das Fließgewässer ´Rosengartener Zubringer´ (Kat.-Nr.: 410101). In diesem Abschnitt des Fließgewässers existiert ein aktives Biberrevier mit angestauten Gewässerbereichen. Der Biber ist ein besonders und streng geschütztes Tier. Die artenschutz- und biotopschutzrechtlichen Vorschriften nach § 44 BNatSchG bzw. § 30 BNatSchG i. V. m. § 18 des Brandenburgischen Naturschutzausführungsgesetz (BbgNatSchAG) sind grundsätzlich zu beachten.

    Hinweise der unteren Wasserbehörde:
    Das Fließgewässer ´Rosengartener Zubringer´ darf nicht verändert oder beseitigt werden. Eigentümer und Verfügungsberechtigte des Grundstücks haben gemäß § 41 Wasserhaushaltsgesetz (WHG) die Unterhaltungsmaßnahmen des Gewässerunterhaltungsverbandes am Gewässer zu dulden. Der Gewässerrandstreifen (5 m ab Böschungsoberkante) soll gemäß § 38 WHG vom Eigentümer und Verfügungsberechtigten im Hinblick auf dessen Funktion erhalten werden. Es gelten im Gewässerrandstreifen einige Verbote, wie zum Beispiel die Entfernung von standortgerechten Bäumen oder die Umwandlung von Grün in Ackerland. Gemäß § 87 Brandenburgisches Wassergesetz ist die Errichtung von baulichen Anlagen in, an, über und unter dem Gewässer innerhalb eines Abstandes von 5 m ab Böschungsoberkante genehmigungsbedürftig.

    Hinweise Prüfbereich Gewässerunterhaltung:
    An das Grundstück grenzt ein Gewässer 2. Ordnung. Im Westen der Grundstücksfläche verläuft die Klinge. Es ist auf den Erhalt des gesamten Gewässerrandstreifens hinzuweisen (§ 38 Wasserhaushaltsgesetz). Die Klinge wird durch den Wasser- und Bodenverband Schlaubetal/Oderauen unterhalten. Grundsätzlich sollten Gewässer für die Öffentlichkeit zugänglich bleiben. Für eine wirtschaftlich Gewässerunterhaltung ist ein Gewässerrandstreifen (GWRS) von ca. 5 m zu beachten mit Bezug auf die Böschungsoberkante des Gewässers. Im Rahmen des Gewässerunterhaltungsplanes sind Art und Umfang der notwendigen Unterhaltungsmaßnahmen definiert. Unterhaltungsarbeiten sind dann mit einem neuen Eigentümer abzustimmen und könnten bei einer Bebauung/ Umnutzung nicht mehr uneingeschränkt nach dem Gewässerunterhaltungsplan durchgeführt werden.
    Besonders hinzuweisen ist auf § 85 Brandenburgisches Wassergesetz (1): Erhöhen sich die Kosten der Unterhaltung, insbesondere weil ein Grundstück in seinem Bestand besonders gesichert werden muss oder weil eine Anlage im oder am Gewässer oder Einleitungen die Unterhaltung erschweren, so hat der Eigentümer des Grundstücks oder der Anlage oder der Verursacher die Mehrkosten zu ersetzen.

    Auf dem Flurstück lasten keine Erschließungsbeiträge nach dem BauGB und auch keine Straßenbaubeiträge nach dem Kommunalen Abgabengesetz.

    Die Stadt Frankfurt (Oder), Umweltamt, teilte dem Veräußerer im Schreiben vom 25.08.2020 Folgendes mit: Die Altlastverdachtsfläche ´Güterbahnhof im ehem. Industriegebiet West´ ist auf Grund der ursprünglichen Nutzung im Brandenburgischen Altlastenkataster (ALKATonline) vermerkt.
    Der Veräußerer hat für die angefragte Fläche eine Altlastenanfrage an die Deutsche Bahn AG, DB Immobilien, Region Ost gestellt.
    Am 05.02.2014 erhielt der Veräußerer das Rechercheergebnis, von der Deutschen Bahn AB, DB Immobilien, Region Ost, dass bei der Deutschen Bahn keine Altlastverdachtsflächen für den Bereich registriert sind.
    Aufgrund der durchgeführten Recherche, wird die angefragte Altlastverdachtsfläche ´Güterbahnhof im ehem. Industriegebiet West´ archiviert, das heißt der Altlastverdacht hat sich nicht bestätigt., die vorhandenen Dokumente werden gespeichert, um Doppeluntersuchungen zu vermeiden.
    Für die ehemalige Altlastverdachtsfläche erfolgt eine besondere Kennzeichnung, welche auf die Archivierung und damit den nicht bestätigten Altlastenverdacht hinweist.

    Die Stadt Frankfurt (Oder), Umweltamt, teilte dem Veräußerer im Schreiben vom 18.03.2020 mit, dass das Flurstück sich aktuell nicht in einem Gebiet mit Schutzgebietsausweisung befindet. Der derzeitige Charakter des Grundstücks gibt Anlass vor einer Nutzung, den Biotop- und Artenschutz durch die zuständigen Behörden, auf Genehmigung zur angedachten Nutzung überprüfen zu lassen.

    Im Schreiben vom 11.05.2020 teilte die Stadt Frankfurt (Oder), Bauamt, dem Veräußerer mit, dass es sich bei dem Grundstück weder um ein Denkmal noch um einen Teil eines Denkmalbereiches handelt. Es existiert auch kein Umgebungs- oder Ensembleschutz. Des Weiteren befindet sich das Flurstück nicht in einem Bodendenkmal beziehungsweise nicht in einer Bodendenkmalverdachtsfläche. Somit unterliegt das Grundstück nicht den Schutzvorschriften des Brandenburgischen Denkmalschutzgesetzes.

    Die Stadt Frankfurt (Oder), Technische Bauaufsicht, teilte dem Veräußerer im Schreiben vom 28.04.2020 mit, dass auf dem Flurstück keine Baulast im Baulastenverzeichnis eingetragen ist.

    Das Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe (LBGR) teilte dem Veräußerer im Schreiben vom 27.04.2020 Folgendes mit:
    Bergbauberechtigung, Rohstoffsicherung:
    Der südliche Bereich des Grundstücks befindet sich innerhalb des Bergwerkseigentums an dem Bergwerksfeld Frankfurt/Oder/Rosengarten (Feldesnummer: 31-0037).
    Das nach §§ 149 und 151 Bundesberggesetz (BBerG) bestätigte Bergwerkseigentum gewährt das unbefristete Recht zur Aufsuchung und Gewinnung von tonigen Gesteinen zur Herstellung kleinformatiger Wandbauelemente, innerhalb festgelegter Feldesgrenzen. Für einen Teil des Bergwerkseigentums ist ein Baubeschränkungsgebiet ausgewiesen, dass durch das Grundstück aber nicht berührt wird.
    Rechtsinhaberin des Bergwerkseigentums ist die HKV Herzfelder Kreislaufwirtschafts- und Verwertungs- GmbH in Rüdersdorf-Herzfelde.
    Das Bergwerkseigentum allein gestattet noch keine konkreten Gewinnungsmaßnahmen. Auswirkungen auf die Umwelt werden in diesem Stadium des Bergwerkseigentums nicht erzeugt. Konkrete Gewinnungsmaßnahmen wären erst nach weiteren Genehmigungsverfahren, den Betriebsplanzulassungsverfahren zulässig. Für die Bergbauberechtigung liegen dem LBGR derzeit aber noch keine Betriebspläne, Planung oder Informationen über geplante Arbeiten der Rechtsinhaberin vor.
    Der südliche Teil des Grundstücks befindet sich innerhalb eines Rohstoffsicherungsgebietes, welches im letztlich nicht genehmigten Regionalplan Oderland-Spree als Vorbehaltsgebiet für die Tongewinnung ausgewiesen worden ist. Eine Überprüfung, inwieweit die Ausgrenzung des Vorbehaltsgebietes geändert werden kann, ist nur mit der regionalen Planungsgemeinschaft abzuklären.

    Der Zentraldienst der Polizei, Kampfmittelbeseitigungsdienst, teilte dem Veräußerer im Schreiben vom 21.06.2012 für das Vorgängerflurstück 38 unter anderem Folgendes mit: Die eingehende Prüfung des Kampfmittelbeseitigungsdienstes hat zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine konkreten Anhaltspunkte auf das Vorhandensein von Kampfmitteln auf dem Flurstück ergeben. Es ist deshalb nicht erforderlich, Maßnahmen der Kampfmittelräumung durchzuführen.
  • Makrolage
    Frankfurt (Oder) ist eine am Westufer der Oder gelegene kreisfreie Stadt im östlichen Brandenburg.

    Frankfurt (Oder) als Grenzstadt zu Polen liegt ca. 80 km östlich von Berlin und ist über die A12 und die B5, B87 und B112 gut erreichbar.

    Die östlichste Universitätsstadt Deutschlands ist ein Wissenschafts- und Forschungsstandort. Mit dem Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik, das eine weltweit anerkannte Forschungseinrichtung im Technologiepark Ostbrandenburg ist, haben sich Unternehmen aus dem Bereich Mikroelektronik und Mikrosystemtechnik, Informations- und Kommunikationstechnik sowie der Umwelt- und Energietechnik angesiedelt. Der Wirtschaftsstandort ist einer von 15 Regionalen Wachstumskernen im Land Brandenburg. Dadurch werden ausgewählte zukunftsorientierte Branchen gefördert.

    Außerdem ist Frankfurt ein Verwaltungszentrum mit verschiedenen Gerichten und Behörden, z.B. dem Hauptzollamt und der Landesversicherungsanstalt.

    Die Stadt liegt in der brandenburgischen Auen-, Wald- und Seenlandschaft.

    Rosengarten ist ein Teil des Ortsteils Rosengarten/Pagram. Rosengarten grenzt westlich an das Stadtgebiet von Frankfurt (Oder), durch den Ortsteil führt die B112.
  • Mikrolage
    Der Verkaufsgegenstand befindet sich westlich von Frankfurt (Oder) und östlich am Rand von Rosengarten. Das Grundstück liegt zwischen der B112 und der Straße ´Am Güterbahnhof´.

    Die Umgebung besteht überwiegend aus Landwirtschaftsflächen und teilweise bewaldeten Flächen.
  • Sanierungsgebiet
    Nein
  • Denkmalschutz
    Nein
  • Erschließung
    Der Verkaufsgegenstand ist verkehrstechnisch und medienmäßig nicht erschlossen.

    Die Stadtverwaltung Frankfurt/ Oder teilte dem Veräußerer im Schreiben vom 09.03.2021 mit, dass die angrenzende Straße ´Am Güterbahnhof´ kein öffentlich gewidmetes Straßenland ist.
  • Sonstiges
    Bitte beachten Sie, dass eine Aktualisierung/ Veränderung der Objektbeschreibung (Detail-Informationen zum Kaufobjekt) bis zum Tag der Zuschlagserteilung möglich ist.

    Die Anlage 1 zum notariellen Grundstückskaufvertrag finden Sie unter dem Icon „Drucken“.
  • Internetadresse Gemeinde
    www.frankfurt-oder.de
  • Behörde Stadtverwaltung Frankfurt (Oder), Logenstraße 8, 15230 Frankfurt (Oder), Tel.: 0335/ 552 0
  • Besichtigungsverm. Außendienst kein
  • Besichtigung für Kunden
    Bitte nehmen Sie für einen Besichtigungstermin Kontakt mit uns auf. Das Auktionshaus weist darauf hin, dass jedes Begehen und Befahren des Objektes auf eigene Gefahr erfolgt und nur mit Zustimmung des Eigentümers erlaubt ist. Die Mitteilung von Angaben durch das Auktionshaus beinhaltet weder eine Zustimmung zum Betreten und Befahren des Objektes noch eine Aussage, dass das Betreten und Befahren des Objektes sicher möglich sind. Die Verkehrssicherungspflicht für das Objekt liegt beim Eigentümer. Das Auktionshaus haftet nicht für etwaige Schäden, die entstehen, wenn Sie das Objekt betreten oder befahren.
  • Vertragsbestandteile
    Die Grundstücksgrenzen sind nur durch eine Grenzfeststellung bestimmbar. Eine Kostenbeteiligung des Veräußerers ist ausgeschlossen.

    Die Veräußerung erfolgt im Übrigen ausweislich des Grundbuches frei von Lasten in Abteilung II (bis auf die Eintragungen in Abt. II, lfd. Nrn. 3 und 4) und III. Hiervon unberührt bleibt die Übernahme weiterer, etwa vorhandener, aus dem Grundbuch nicht ersichtlicher Lasten und Beschränkungen, insbesondere öffentlich-rechtlicher Lasten einschließlich etwaiger Baulasten sowie nicht im Grundbuch einzutragender Rechte an dem Grundstück ohne Anrechnung auf den Kaufpreis.

    Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben hat die in ihrem Eigentum befindlichen Objekte nicht versichert. Der Ersteher wird darauf hingewiesen, dass er für ausreichenden Versicherungsschutz ab dem Tage der wirtschaftlichen Übergabe von Lasten und Nutzen zu sorgen hat. Bis zu diesem Zeitpunkt bleibt die Verantwortung für dieses Grundstück selbstverständlich bei der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben.

    Der Verkauf erfolgt - so wie das Objekt steht und liegt - unter Vereinbarung des umfassenden Haftungsausschlusses gemäß Ziffer 7 der Versteigerungsbedingungen und ohne Räumungsverpflichtung des Veräußerers sowie unter Ausschluss der Haftung für das Freisein des Objektes von schädlichen Bodenveränderungen i. S. v. § 2 Abs. 3 BBodSchG und/oder Altlasten i. S. v. § 2 Abs. 5 BBodSchG. Die Ausnahmen vom vorstehenden Haftungsausschluss gem. Ziffer 7 Sätze 2 bis 4 der Allgemeinen Versteigerungsbedingungen bleiben unberührt.

    Eine Kostenbeteiligung der Auftraggeberin im Rahmen der Ausgleichspflicht nach § 24 Abs. 2 BBodSchG, wird gegenüber dem Ersteher/seinem Rechtsnachfolger ausgeschlossen. Soweit die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben unmittelbar von Behörden oder Dritten wegen schädlicher Bodenveränderungen und/oder Altlasten (insbes. nach § 24 Abs. 2 BBodSchG in Anspruch genommen wird, ist sie vom Ersteher oder seinem Rechtsnachfolger freizustellen. Der Ersteher ist verpflichtet, im Falle der Weiterveräußerung den vorstehenden Haftungsausschluss auf weitere Käufer zu übertragen.
  • Zusammenfassung
    Zum Aufruf kommt das vertragsfreie, unregelmäßig geschnittene Flurstück 130 der Flur 154 mit einer Grundstücksgröße von 28.162 m², lt. Grundbuchangabe.

    Im westlichen Grundstücksbereich befinden sich das Fließgewässer ´Rosengartener Zubringer´ und Böschungsflächen, die überwiegend durch Laub-Sukzessionsgehölze bestockt sind.

    In der Vergangenheit wurde das Verkaufsobjekt für den Bahnverkehr genutzt. Die Gleisanlagen der Deutschen Bahn, die sich im östlichen Grundstücksteil befanden, wurden zurück gebaut. In diesem Bereich befindet sich ein Schotterweg (vermutlich aus der Nutzung in der Vergangenheit), der bereits teilweise bewachsen ist.

    Auf dem restlichen Grundstück haben sich aufgrund des Brachliegens, insbesondere typische Gräser und Stauden, sogenannte ´Ruderalvegetation´, angesiedelt.

    Die Stadtverwaltung Frankfurt/ Oder teilte dem Veräußerer im Schreiben vom 09.03.2021 mit, dass die angrenzende Straße ´Am Güterbahnhof´ kein öffentlich gewidmetes Straßenland ist. Damit hat der Verkaufsgegenstand keine eigene Anbindung an öffentliches Straßenland, d.h. eine Zuwegung ist nur über Flurstücke im Fremdeigentum möglich. Der Ersteher muss sich bezüglich der zukünftigen Zuwegung mit dem Eigentümer des bzw. der dafür zu nutzenden Grundstücke in Verbindung setzen.

    Über den Verkaufsgegenstand verläuft eine Kabeltrasse, diese ist auf Grundlage eines Gestattungsvertrages dinglich im Grundbuch gesichert. Der Gestattungsvertrag ist unter dem Punkt ´Alle Bilder´ als pdf-Datei dargestellt und den Parteien bekannt. Der Ersteher verpflichtet sich in den Gestattungsvertrag zum Lasten-/Nutzenwechsel einzutreten. Dieser ist zu Beweiszwecken dem notariellen Grundstückskaufvertrag beigefügt.

    Die Netzgesellschaft Frankfurt (Oder) mbH hat mitgeteilt, dass über das Verkaufsobjekt Stromleitungen der Netzgesellschaft Frankfurt (Oder) mbH verlaufen, die einer dinglichen Sicherung bedürfen. Der Veräußerer wird diesbezüglich nichts mehr veranlassen. Eine Klärung obliegt dem Ersteher.

    Eine Besichtigung des Verkaufsgegenstandes durch einen Mitarbeiter des Auktionshauses fand nicht statt. Alle Angaben wurden vom Veräußerer übermittelt.

    Diese Angaben dienen der beispielhaften Wiedergabe des Zustandes. Es besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit der Aufzählung.
  • Kontakt
    kontakt@dga-ag.de
* zzgl. Auktions-Aufgeld auf den Zuschlagspreis
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