Etwa 1,7 ha locker bestockte Waldfläche in Groß Köris hinter Wohnbebauung zwischen dem ´Zemminsee´ und dem ´Schulzensee´

  • Etwa 1,7 ha locker bestockte Waldfläche in Groß Köris hinter Wohnbebauung zwischen dem ´Zemminsee´ und dem ´Schulzensee´
  • Etwa 1,7 ha locker bestockte Waldfläche in Groß Köris hinter Wohnbebauung zwischen dem ´Zemminsee´ und dem ´Schulzensee´
  • Etwa 1,7 ha locker bestockte Waldfläche in Groß Köris hinter Wohnbebauung zwischen dem ´Zemminsee´ und dem ´Schulzensee´
  • Blick in die Rankenheimer Straße - Etwa 1,7 ha locker bestockte Waldfläche in Groß Köris hinter Wohnbebauung zwischen dem ´Zemminsee´ und dem ´Schulzensee´
    Blick in die Rankenheimer Straße
  • Blick in die Rankenheimer Straße - Etwa 1,7 ha locker bestockte Waldfläche in Groß Köris hinter Wohnbebauung zwischen dem ´Zemminsee´ und dem ´Schulzensee´
    Blick in die Rankenheimer Straße
  • Etwa 1,7 ha locker bestockte Waldfläche in Groß Köris hinter Wohnbebauung zwischen dem ´Zemminsee´ und dem ´Schulzensee´
  • Etwa 1,7 ha locker bestockte Waldfläche in Groß Köris hinter Wohnbebauung zwischen dem ´Zemminsee´ und dem ´Schulzensee´
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Auktions-ID 354-0004

Die Auktion ist für dieses Objekt beendet.
Beendet
30.200 EUR *
SP 2.500 EUR
Höchstgebot

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Objekt-Daten

  • Händler-Standort
    Deutsche Internet Immobilien Auktionen
  • Titel Etwa 1,7 ha locker bestockte Waldfläche in Groß Köris hinter Wohnbebauung zwischen dem ´Zemminsee´ und dem ´Schulzensee´
  • Immobilienart Grundstück
  • Adresse
    Östlich der Rankenheimer Straße
    15746 Groß Köris
  • Bundesland Brandenburg
  • Land Deutschland
  • Grundstücksgröße 17.071 m², lt. Grundbuchangabe.
  • Grundbuch
    Amtsgericht Königs Wusterhausen von Groß Köris, Blatt 1001, Flur 1, Flurstück 328
  • Belastungen im Grundbuch
    Abt. II: Keine Eintragungen.

    Abt. III: Keine Eintragungen.
  • Nutzungsart Vertragsfrei
  • Aussage Bauamt
    Das Amt Schenkenländchen teilt dem Veräußerer im Schreiben vom 05.09.2019 u.a. mit, dass sich der Verkaufsgegenstand im Außenbereich gemäß § 35 BauGB befindet und im rechtswirksamen Flächennutzungsplan als Wald ausgewiesen ist. Es sind weder Erschließungsmaßnahmen geplant noch ist mit einer Kostenumlage für abgeschlossene Erschließungsmaßnahmen zu rechnen.

    Das Umweltamt des Landkreises Dahme-Spreewald teilt dem Veräußerer im Schreiben vom 06.10.2014 u.a. mit, dass der Verkaufsgegenstand gemeinsam mit den Flurstücken 324, 334, 335 und 336 als altlastverdächtige Fläche gem. § 2 Abs. 6 BBodSchG unter der ISAL-Nr.: 0329610141 mit der ortsüblichen Bezeichnung ´Deponie links der Eisenbahn“ im Altlastenkataster des Landkreises Dahme - Spreewald registriert ist. Es wurden Hausmüll, Aschen und Kohlereste abgelagert.

    Ferner ist das Flurstück 328 Bestandteil des Landschaftsschutzgebietes (LSG) Dahme- Heideseen. In einem LSG sind nach Maßgabe näherer Bestimmungen alle Handlungen verboten, die den Charakter des Gebietes verändern oder dem besonderen Schutzzweck zuwiderlaufen.
    Das Flurstück 328 ist ein gem. § 30 Abs. 2 Nr. 2 BNatSchG gesetzlich geschütztes Biotop.
    Gemäß § 30 Abs. 2 BNatSchG in Verbindung mit § 18 Abs. 2 BbgNatSchAG sind alle Handlungen, die zu einer Zerstörung oder sonst erheblichen Beeinträchtigung führen können, verboten. Insbesondere ist die Intensivierung oder Änderung der Nutzung der geschützten Biotope und der Eintrag von Stoffen die geeignet sind, das Biotop nachteilig zu beeinträchtigen, verboten.

    Das Umweltamt des Landkreises Dahme-Spreewald teilt dem Veräußerer im Schreiben vom 02.09.2020 u.a. mit, dass in der Orientierenden Erkundung der Altablagerung ´Deponie links der Eisenbahn´ in Groß Köris, 08.08.2012 der GKU GmbH beschrieben wird, dass das Geländeprofil des Flurstücks auf anthropogene Auffüllungen hinweist. Die Oberbodenmischprobe (OMP 141-A1) ergab eine deutliche Überschreitung der Prüfwerte der BBodSchV für den Wirkungspfad Boden-Mensch bezogen auf das Nutzungsszenario Kinderspielfläche. In drei Handbohrungen (HB 141-AI - HB 141-A3) bis 1 m GOK worden unmittelbar unter dem Mutterboden gewachsene Böden gefunden. Daraus ist zu schließen, dass das Geländeprofil natürlichen Ursprungs ist. Aus Mischproben, welche im östlichen Uferbereich des Luchs entnommen worden sind, wurden erhöhte PAK-Gehalte sowohl im Feststoff (22 mg/kg TS) als auch im Eluat (1,9 µg/l) nachgewiesen. Aufgrund der erhöhten PAK-Gehalte vermuten die Gutachter eine Verklappung von Aschen und Kohlenresten im Luch. Des Weiteren weist die Mischprobe MP 141-83 mit 23 µg/l eine prüfwertrelevante Konzentration des Phenolindex auf. Dies deutet auf teerhaltige Abfälle hin.

    Bzgl. der Gefährdungsabschätzung wird It. der Gutachter mit keiner Gefahr bezogen auf den Wirkungspfad Boden-Mensch gerechnet (Exposition Staub). Eine Grundwassergefährdung aufgrund der erhöhten PAK-Gehalte kann nicht ausgeschlossen werden. Die Beurteilung der Verlagerung von Schadstoffen in das Grundwasser konnte im Rahmen der Orientierenden Untersuchung nicht hinreichend geklärt werden. Die Gutachter empfehlen diesbezüglich weitere Untersuchungen.

    Das Umweltamt des Landkreises Dahme-Spreewald teilt dem Veräußerer im Schreiben vom 25.01.2021 u.a. mit, dass seitens der unteren Abfallwirtschafts- und Bodenschutzbehörde derzeit kein weiterer Untersuchungs- bzw. Handlungsbedarf auf dem Flurstück 328 besteht. Aus dem Gutachten „Orientierende Erkundung der AA - Deponie links der Eisenbahn, Groß Köris“ der Firma GKU GmbH geht hervor, dass aus chemischer Sicht derzeit keine Gefährdung für die Wirkungspfade Boden - Mensch und Boden - Grundwasser auf der Teilfläche A besteht. Eine potentielle Gefährdung des Wirkungspfads Boden - Mensch auf dem Flurstück 328 durch das Herumliegen von Abfällen ist jedoch gegeben. Da das Flurstück 328 bewaldet ist und somit die Tatbestandsmerkmale des § 4 Abs. 2 Nr. 1 BbgAbfBodG erfüllt sind, wurde der Sachverhalt an den Landesbetrieb Forst Brandenburg abgegeben zur Beräumung der Autoreifen sowie der restlichen oberflächlich verstreuten Abfälle.

    Eine Gefährdung ist immer in Abhängigkeit des Nutzungsszenarios zu betrachten. Das Flurstück 328 ist Bestandteil des Landschaftsschutzgebietes (LSG) Dahme-Heideseen. Des Weiteren ist das Flurstück 328 gem. § 30 Abs. 2 Nr. 2 BNatSchG ein gesetzlich geschütztes Biotop. Eine Nutzungsänderung kann daher in naher Zukunft ausgeschlossen werden.

    Der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg teilte dem Veräußerer im Schreiben vom 05.11.2009 u.a. mit, dass für den Verkaufsgegenstand grundsätzlich ein Kampfmittelverdacht besteht. Die Luftbildauswertung zeigt zwar keine Kriegseinwirkungen, dennoch konnten bei der Ortsbesichtigung am 31.07.2009 deutliche Anzeichen für das Vorhandensein von Kampfmitteln erkannt werden. Erschwerend für eine abschließende Gesamtbewertung kommt hinzu, dass diese Niederung mit ausgeprägter Wasserführung stark durch Ablagerungen von zivilem Abfall und Bauschutt belastet ist. Eine Kampfmittelfreiheit kann zu diesem Zeitpunkt nicht bescheinigt werden.

    Ergänzend teilt die Behörde am 24.08.2020 mit, dass eine örtliche Überprüfung durch den zuständigen Truppführer mangels Zuwegung zur Fläche nicht möglich ist. Eine örtliche Überprüfung im Jahr 2009 ergab bereits eine hohe Störwertbelastung der Randbereiche mit Müll und Bauschutt. Somit besteht für die Fläche weiterhin ein Kampfmittelverdacht.

    Weitere Hinweise zum Kampfmittelverdacht finden Sie unter dem Punkt ´Dokumente´.
  • Makrolage
    Die Gemeinde Groß Köris im brandenburgischen Landkreis Dahme-Spreewald liegt in wald- und seenreicher Umgebung am Schulzensee, Zemminsee, Großen und Kleinen Moddersee. Sie wird vom Amt Schenkenländchen verwaltet.

    Südlich von Groß Köris befinden sich die Wustrickwiesen, die zum Naturschutzgebiet Löptener Fenne-Wustrickwiesen gehören. Die Wiese ist von einem Wanderweg einsehbar, die in südöstlicher Richtung entlang des Naturschutzgebietes verläuft. Auf der Gemarkung der Gemeinde liegen weiterhin der Große und der Kleine Roßkardtsee sowie der Güldensee.

    Groß Köris liegt direkt an der gleichnamigen Anschlussstelle der A13. Die B179 und die L742 verlaufen durch das Gemeindegebiet.

    Der Bahnhof Groß Köris befindet sich an der Bahnstrecke Berlin-Görlitz und wird von der Regionalbahnlinie RB 24 bedient.
  • Mikrolage
    Der Verkaufsgegenstand stellt eine locker bestockte Wald- und teilweise Sumpffläche östlich der Rankenheimer Straße hinter der hiesigen Wohnbebauung Rankenheimer Straße 8-13 dar.

    Der Bahnhof Groß Köris befindet etwa 150 m südöstlich. Die Bahntrasse verläuft östlich des Verkaufsgegenstandes. Die beiden Seen (Zemmin-See und Schulzensee) liegen jeweils wenige hundert Meter entfernt, deren verbindender Kanalgraben nördlich der Verkaufsfläche verläuft.
  • Sanierungsgebiet
    Nein
  • Denkmalschutz
    Nein
  • Erschließung
    Der Verkaufsgegenstand verfügt über keine mediale Erschließung und ist lediglich über Flurstücke im Fremdeigentum zu erreichen.
  • Sonstiges
    Bitte beachten Sie, dass eine Aktualisierung/ Veränderung der Objektbeschreibung (Detail-Informationen zum Kaufobjekt) bis zum Tag der Zuschlagserteilung möglich ist.

    Die Anlage 1 zum notariellen Grundstückskaufvertrag finden Sie unter dem Icon „Drucken“.
  • Internetadresse Gemeinde
    www.amt-schenkenlaendchen.de
  • Behörde Amt Schenkenländchen, Markt 9, 15755 Teupitz, Tel.: (033766) 6890
  • Besichtigungsverm. Außendienst kein
  • Besichtigung für Kunden
    Bitte nehmen Sie für einen Besichtigungstermin Kontakt mit uns auf. Das Auktionshaus weist darauf hin, dass jedes Begehen und Befahren des Objektes auf eigene Gefahr erfolgt und nur mit Zustimmung des Eigentümers erlaubt ist. Die Mitteilung von Angaben durch das Auktionshaus beinhaltet weder eine Zustimmung zum Betreten und Befahren des Objektes noch eine Aussage, dass das Betreten und Befahren des Objektes sicher möglich sind. Die Verkehrssicherungspflicht für das Objekt liegt beim Eigentümer. Das Auktionshaus haftet nicht für etwaige Schäden, die entstehen, wenn Sie das Objekt betreten oder befahren.
  • Vertragsbestandteile
    Die Grundstücksgrenzen sind nur durch eine Grenzfeststellung bestimmbar. Eine Kostenbeteiligung des Veräußerers ist ausgeschlossen.

    Die Veräußerung erfolgt ausweislich des Grundbuches frei von Lasten in Abteilung II und III. Hiervon unberührt bleibt die Übernahme weiterer, etwa vorhandener, aus dem Grundbuch nicht ersichtlicher Lasten und Beschränkungen, insbesondere öffentlich-rechtlicher Lasten einschließlich etwaiger Baulasten sowie nicht im Grundbuch einzutragender Rechte an dem Grundstück ohne Anrechnung auf den Kaufpreis.

    Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben hat die in ihrem Eigentum befindlichen Objekte nicht versichert. Der Ersteher wird darauf hingewiesen, dass er für ausreichenden Versicherungsschutz ab dem Tage der wirtschaftlichen Übergabe von Lasten und Nutzen zu sorgen hat. Bis zu diesem Zeitpunkt bleibt die Verantwortung für dieses Grundstück selbstverständlich bei der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben.

    Der Verkauf erfolgt - so wie das Objekt steht und liegt - unter Vereinbarung des umfassenden Haftungsausschlusses gemäß Ziffer 7 der Versteigerungsbedingungen sowie ohne Räumungsverpflichtung des Veräußerers.
  • Zusammenfassung
    Zum Aufruf kommt eine unregelmäßig geschnittene Waldfläche mit markant stufigem Geländeprofil natürlichen Ursprungs und einer Grundstücksgröße von 17.071 m², lt. Grundbuchangabe.

    Der locker mit Eichen, Birken, Robinien und Ahorn bewachsene Verkaufsgegenstand ist als Luch ausgebildet und zusammen mit benachbarten Flurstücken als altlastverdächtige Fläche mit der ortsüblichen Bezeichnung „Deponie links der Eisenbahn“ , auf der u.a. Hausmüll, Aschen und Kohlereste abgelagert wurden, im Altlastenkataster registriert. Aufgrund der gegenwärtigen Nutzung ergibt sich hieraus aber kein bodenschutzrechtlicher Handlungsbedarf.

    Die Grundwasserflurabstände liegen zwischen 1 und 5 m. Im Zuge der Orientierenden Untersuchung wurde bei Handbohrungen bis 1 m u. GOK Oberboden und gewachsener Sand angetroffen. Im Bereich des Luch wurde in den oberen 0,6 bzw. 0,9 m Torfmudde angetroffen. In der Mischprobe, die aus dem oberen Meter der Handbohrungen im Uferbereich des Luch erstellt wurden, waren PAK im Feststoff sowie PAK und Phenol im Eluat auffällig. Somit liegt eine Überschreitung des Prüfwerts für den Wirkungspfad Boden-Grundwasser für PAK vor (Prüfwert 0,2 µg/l). Vom Oberboden geht keine Gefährdung für den Menschen aus.

    Der Veräußerer weist darauf hin, dass aufgrund der festgestellten Belastungen des Uferbereichs des Luchs mit PAK und Phenol von einer lokalen Belastung des Oberflächen- und Grundwassers kleiner Gefahrenschwelle auszugehen ist. Eine Gefährdung einer Grundwassernutzung besteht nicht. Es besteht zur Zeit kein Handlungsbedarf. Die losen oberflächlichen Abfälle (u.a. Autoreifen) auf der Liegenschaft sollen beräumt worden sein.

    Aufgrund der hinten liegenden Lage hinter Wohnbebauung verfügt der Verkaufsgegenstand über keine eigene Anbindung an öffentliches Straßenland und ist lediglich über Flurstücke im Fremdeigentum zu erreichen. Inwieweit eventuell vorhandene Einfriedungen der angrenzenden Wohngrundstücke mit der tatsächlichen Flurstücksgrenze übereinstimmt, konnte nicht geklärt werden.

    Der Verkaufsgegenstand wurde nicht durch einen Mitarbeiter des Auktionshauses besichtigt. Sämtliche Angaben wurden vom Veräußerer übermittelt.

    Diese Angaben dienen der beispielhaften Wiedergabe des Zustandes. Es besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit der Aufzählung.
  • Kontakt
    kontakt@dga-ag.de
* zzgl. Auktions-Aufgeld auf den Zuschlagspreis
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