Verpachtete Grünfläche am ´Helenecamp´ - nur ca. 700 m zum Strand ´Helenesee´, auch “Kleine Ostsee” genannt

  • Verkaufsgegenstand - Verpachtete Grünfläche am ´Helenecamp´ - nur ca. 700 m zum Strand ´Helenesee´, auch “Kleine Ostsee” genannt
    Verkaufsgegenstand
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    Verkaufsgegenstand
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    Verkaufsgegenstand
  • Lage des Verkaufsgegenstandes an der Kreuzung
    Lage des Verkaufsgegenstandes an der Kreuzung "Malchow"/"Am Helenesee"
  • nahegelegener Helenesee - Verpachtete Grünfläche am ´Helenecamp´ - nur ca. 700 m zum Strand ´Helenesee´, auch “Kleine Ostsee” genannt
    nahegelegener Helenesee
  • Verpachtete Grünfläche am ´Helenecamp´ - nur ca. 700 m zum Strand ´Helenesee´, auch “Kleine Ostsee” genannt
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Auktions-ID 347-0006

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Objekt-Daten

  • Standort
    Deutsche Internet Immobilien Auktionen
  • Titel Verpachtete Grünfläche am ´Helenecamp´ - nur ca. 700 m zum Strand ´Helenesee´, auch “Kleine Ostsee” genannt
  • Immobilienart Grundstück
  • Adresse
    Am Helenesee
    15236 Frankfurt (Oder) OT Lossow
  • Bundesland Brandenburg
  • Land Deutschland
  • Grundstücksgröße 12.124 m², lt. Grundbuchangabe.
  • Grundbuch
    Amtsgericht Frankfurt (Oder) von Frankfurt (Oder), Blatt 16476, Flur 130, Flurstück 108/10
  • Belastungen im Grundbuch
    Abt. II, lfd. Nr. 4: Beschränkte persönliche Dienstbarkeit (Leitungsrecht) für FWA Frankfurter Wasser- und Abwassergesellschaft mbH, Frankfurt (Oder). Die Ausübung der Dienstbarkeit darf Dritten überlassen werden.

    Abt. III: Keine Eintragungen.

    Der Ersteher übernimmt die Eintragung in Abt. II, lfd. Nr. 4 als nicht wertmindernd auf den Kaufpreis.
  • Nutzungsart Verpachtet
  • Aussage Bauamt
    Das Bauamt der Stadt Frankfurt (Oder) teilte dem Veräußerer im Schreiben vom 20.05.2020 u.a. Folgendes mit:

    Abt. Stadtplanung/Stadtentwicklung:
    Gemäß Flächennutzungsplan ist der Bereich als Wald einschließlich Umgrenzung Landschaftsschutzgebiet dargestellt. Das Grundstück ist Bestandteil des Geltungsbereiches des in Aufstellung befindlichen Bebauungsplanes BP-90-001 „Freizeit- und Campingpark Helenesee“. Für diesen Bebauungsplan gibt es bislang nur einen Aufstellungsbeschluss. Der Bebauungsplan ist somit ohne Rechtskraft. Aus diesem Grund ist das Grundstück nicht Bestandteil des Innenbereiches und gehört folglich zum Außenbereich.

    Abt. Denkmalschutz und -pflege (Untere Denkmalschutzbehörde):
    Das Flurstück liegt in keinem bekannten und in der aktuellen Brandenburgischen Denkmalliste aufgeführten ortsfesten Bodendenkmal. Ferner sind auf dem Flurstück keine Baudenkmale vorhanden, es liegt außerhalb von Denkmalbereichen oder Denkmalen mit Gebietscharakter.

    Amt für Tief-, Straßenbau und Grünflächen:
    Auf dem Grundstück lasten derzeit keine Straßenbaubeiträge nach KAG und auch keine Erschließungsbeiträge nach dem BauGB. Ausbauabsichten sind nach derzeitigem Stand nicht geplant. Sollten zu einem späteren Zeitpunkt straßenbauliche Maßnahmen im Bereich des Grundstücks durchgeführt werden, wäre zu prüfen, ob eventuell Erschließungsbeiträge zu erheben wären.

    Umweltamt
    Abt. Untere Naturschutzbehörde

    Schutzgebiete
    Das Grundstück befindet sich innerhalb des Landschaftsschutzgebietes „Ehemaliges Grubengelände Finkenheerd“. In einem Landschaftsschutzgebiet sind unter besonderer Beachtung des § 5 Abs. 1BNatSchG und nach Maßgabe näherer Bestimmungen alle Handlungen verboten, die den Charakter des Gebiets verändern oder dem besonderen Schutzzweck zuwiderlaufen. Dies betrifft insbesondere Bebauung. Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft sind gemäß § 13 BNatSchG zu vermeiden.

    Baumschutz
    Notwendige Gehölzschnitte bzw. Fällungen sind in der Brut und Nistzeit (1. März bis 30. September) nach § 39 Abs. 5 BNatSchG verboten und bedürfen der Befreiung nach § 67 BNatSchG, welche beantragt werden muss. Notwendige Fällungen, Rückschnitte und Eingriffe in den Wurzel- bzw. Traufbereich von Bäumen sind nach der aktuellen Baumschutzverordnung Frankfurt (Oder) vom 05.11.2009 zu beantragen.

    Biotop- und Artenschutz
    Die artenschutz- und biotopschutzrechtlichen Vorschriften nach § 44 BNatSchG bzw. § 30 BNatSchG i.V.m. § 18 Brandenburgisches Naturschutzausführungsgesetz (BbgNatSchAG) sind grundsätzlich zu beachten.

    Abt. Abfallwirtschafts- und Bodenschutzbehörde:
    Das Flurstück ist nicht im Altlastenkataster vermerkt, es gibt keine Hinweise für Altbergbau.

    Abt. Untere Wasserbehörde:
    Das Grundstück liegt in keinem festgesetzten Überschwemmungsgebiet und keinem Wasserschutzgebiet.

    Des Weiteren teilte die Stadt Frankfurt (Oder), Umweltamt, dem Veräußerer im Schreiben vom 20.04.2020 mit, dass das Flurstück auf Grund der ursprünglichen Nutzungsart nicht im Brandenburgischen Altlastenkataster enthalten ist. Es sind keine durch Gutachten nachgewiesenen Altlasten vorhanden und es besteht kein Altlastenverdacht. Ebenso sind keine Bodenbelastungen und -verunreinigungen gemäß der vorliegenden Aktenlage bekannt.

    Die Untere Bauaufsichtsbehörde der Stadt Frankfurt (Oder) bescheinigt dem Veräußerer im Schreiben vom 28.04.2020, dass auf dem Flurstück keine Baulast gem. § 84 der BbgBO eingetragen ist.

    Die Stadt Frankfurt (Oder), Abt. Denkmalschutz und -pflege, teilte dem Veräußerer im Schreiben vom 11.05.2020 u.a. mit, dass es sich bei dem Grundstück weder um ein Denkmal noch um einen Teil eines Denkmalsbereiches handelt. Es existiert auch kein Umgebungs- oder Ensembleschutz. Das Flurstück befindet sich nicht in einem Bodendenkmal beziehungsweise nicht in einer Bodendenkmalsverdachtsfläche. Somit unterliegt das Grundstück nicht den Schutzvorschriften des Brandenburgischen Denkmalschutzgesetzes.

    Das Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe (LBGR) teilte dem Veräußerer mit Schreiben vom 20.05.2020 in der bergbaulichen Stellungnahme Folgendes mit: Die Prüfung hat ergeben, dass im Raum des Interessensgebietes keine durch die Bergbehörde vergebenen Bergbauberechtigungen (Erlaubnis, Bewilligung, Bergwerkseigentum) zur Aufsuchung bzw. zur Gewinnung von Bodenschätzen bzw. keine sonstigen bergrechtlichen Zulassungen existieren. Darüber hinaus sind der Bergbehörde keine Altbergbaugebiete und -objekte, in denen Bergschäden auftreten bzw. sonstige Bodenvorkommnisse, die zu beachten sind, bekannt.
    Außerdem wurde darauf hingewiesen, dass sich die ehemalige Braunkohlengrube „Finkenheerd, Tagebau Helene“ mehrere hundert Meter südlich befindet und somit außerhalb der angezeigten Liegenschaft liegt.

    Nach den vorliegenden Unterlagen liegt das Plangebiet jedoch außerhalb des bergschadenkundlichen Einwirkungsbereiches stillgelegter bergbaulicher Anlagen, die nicht mehr der Bergaufsicht unterliegen und dem Altbergbau ohne bzw. mit Rechtsnachfolger zugeordnet werden können.

    Der Zentraldienst der Polizei des Landes Brandenburg - Kampfmittelbeseitigungsdienst (KMBD) teilt dem Veräußerer im Schreiben vom 30.01.2014 mit, dass sich das Grundstück in einem kampfmittelbelasteten Gebiet befindet und daher keine Munitionsfreigabe bescheinigt werden kann.

    Der KMBD ergänzt diesbezüglich im Schreiben vom 11.07.2018, dass sich das Flurstück 108/10 der Flur 130 der Gemarkung Frankfurt (Oder) in einem Gebiet befindet, in dem eine Kampfmittbelastung bekannt ist und bei einer Ortsbegehung mit Probesondierungen eine Vielzahl von Störwerten festgestellt wurden, die es aufzuklären gilt. In unmittelbarer Nähe wurden bei Kampfmittelräummaßnahmen bereits umfangreiche Kampfmittel gefunden. Eine Munitionsfreigabe kann daher erst nach Durchführung einer Kampfmittelräumung erreicht werden. Eine Flächenräumung mit Aufklärung der festgestellten Anomalien wird empfohlen.

    Eine Landesfinanzierung der Maßnahme kann nicht angeboten werden, da das Land Brandenburg auf Flächen, die in Bundeseigentum stehen oder aus diesem erworben wurden, keine mit Landesmitteln finanzierten Leistungen erbringt.

    Das Niedersächsische Landesamt für Bau und Liegenschaften teilt dem Veräußerer im Schreiben vom 06.11.2018 u.a. mit, dass es sich bei der untersuchten Fläche um eine unbebaute Grünfläche (Pferdekoppel) nördlich des Sees handelt, die sich im Westen an Bebauung anschließt und ansonsten von Wald umgeben ist.

    Den ausgewerteten Literaturquellen zufolge hat die im Frühjahr bis Ende April 1945 an der Oder stattfindende Offensive der Roten Armee sowie die damit verbundenen Abwehrkämpfe der Wehrmacht zu intensiven Bodenkämpfen mit z.T. unterstützenden Luftangriffen (Tiefflieger) geführt.

    Im Bereich der deutschen Stellungssysteme entlang der drei Hauptverteidigungslinien, wurden beim Vormarsch der Roten Armee abschnittsweise auch massive Artillerie und Panzer eingesetzt, was zu einer großflächigen Kampfmittelbelastung in deren Umfeld mit im Wesentlichen blindgegangener Rohrwaffenmunition geführt hat.

    Auf dem Verkaufsgegenstand, der auch 1953 als Gras- und Ackerland genutzt worden ist, zeichnen sich im gesichteten Luftbild keine Hinweise auf ehemals vorhandene Stellungssysteme auf oder im Nahumfeld ab. Die DGM-Auswertung ergab ebenfalls keine Hinweise auf ehemals vorhandene Stellungen. Jedoch zeigt das digitale Geländemodell auf, dass in den umliegenden und weniger stark profilierten Waldgebieten noch diverse Hohlformen (potenziell Stellungen und Sprengtrichter) sowie einzelne Grabensysteme vorhanden sind.

    Laut KMBD wurde das bekanntermaßen kampfmittelbelastete Untersuchungsgebiet in der Vergangenheit nur geringfügig von Kampfmitteln geräumt.

    Bei einer Ortsbegehung durch den KMBD wurde mit Probesondierungen ohne Bodeneingriff eine Vielzahl an elektromagnetischen Anomalien festgestellt, die möglicherweise von im Boden vorhandenen Kampfmitteln hervorgerufen wurden.

    Infolge von Artilleriebeschuss und ggf. vormals auf der Liegenschaft angelegten Stellungsgräben wird der Kampfmittelverdachtshorizont in Tiefen bis ca. 2 m u. GOK eingeschätzt.

    Der bestehende Kampfmittelverdacht begründet bei Flächennutzung ohne Bodeneingriff keine Handlungserfordernisse hinsichtlich Kampfmittel. Auf den ackerbaulich genutzten Teilflächen sowie vor der Planung von anderweitigen Boden- und Sedimenteingriffen wird empfohlen, die betroffenen Flächen im Vorfeld mittels geophysikalischer Verfahren zu untersuchen und vorhandene ferromagnetische Störkörper zu bergen. Welche Untersuchungsmethodik im Einzelfall zum Einsatz kommt, muss unter Berücksichtigung der geplanten Maßnahmen und der vor-Ort-Verhältnisse entschieden werden

    Ergänzung seitens des Veräußerers: Im Bereich des Verkaufsgegenstandes befand sich im April 1945 die 2. Verteidigungslinie (Stellungssysteme) der Wehrmacht und ihr unterstellter SS-Verbände. Mangels Luftbildverfügbarkeit konnten auf der Fläche keine direkten Kriegseinwirkungen bzw. konkreten Verdachtsmomente lokalisiert und kartiert werden. Als Kampfmittel-Verursachungsszenarien gelten Bodenkämpfe und Luftangriffe. Die Phase A gemäß Baufachlicher Richtlinien Kampfmittelräumung (BFR KMR) ist vollständig abgeschlossen. Eine Phase B mittels Testfeldsondierung und -räumung ist seitens des Eigentümers aufgrund der derzeitigen Nutzung als Pferdekoppel und saisonal als Parkplatz z.B. für das Helene-Beach-Festival nicht geplant (keine weitergehenden Untersuchungen im derzeitigen Zustand).
  • Nettojahresmiete € 250
  • Nettojahresmiete Bemerkung , beträgt die Jahresnettopacht für die verpachtete Fläche mit 12.123 m².
  • Makrolage
    Frankfurt (Oder) ist eine am Westufer der Oder gelegene kreisfreie Stadt im östlichen Brandenburg.

    Frankfurt (Oder) als Grenzstadt zu Polen liegt ca. 80 km östlich von Berlin und ist über die A12 und die B5, B87 und B112 gut erreichbar.

    Die östlichste Universitätsstadt Deutschlands ist ein Wissenschafts- und Forschungsstandort. Mit dem Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik, das eine weltweit anerkannte Forschungseinrichtung im Technologiepark Ostbrandenburg ist, haben sich Unternehmen aus dem Bereich Mikroelektronik und Mikrosystemtechnik, Informations- und Kommunikationstechnik sowie der Umwelt- und Energietechnik angesiedelt. Der Wirtschaftsstandort ist einer von 15 Regionalen Wachstumskernen im Land Brandenburg. Dadurch werden ausgewählte zukunftsorientierte Branchen gefördert.

    Außerdem ist Frankfurt ein Verwaltungszentrum mit verschiedenen Gerichten und Behörden, z.B. dem Hauptzollamt und der Landesversicherungsanstalt.

    Die Stadt liegt in der brandenburgischen Auen-, Wald- und Seenlandschaft.

    Der Ortsteil Lossow liegt etwa 7 km südlich des Stadtgebietes von Frankfurt (Oder) östlich der B112.

    Der westlich von Lossow gelegene, etwa 250 Hektar große und 56 m tiefe Helenesee liegt inmitten von märkischen Kiefernwäldern und ist ein beliebtes Freizeitgebiet. Wegen der interessanten Bodenbeschaffenheit ist dieser See bei den Tauchern sehr beliebt. Der Helenesee entstand aus einem früheren Braunkohletagebau, dem sogenannten Helene-Schacht. Der zweittiefste See Brandenburgs gehört zu den saubersten Seen des Bundeslandes und trägt den Spitznamen ´Kleine Ostsee´.
  • Mikrolage
    Der Verkaufsgegenstand liegt südlich von Frankfurt (Oder) und westlich des Ortsteiles Lossow sowie nördlich des Helenesees. Das Verkaufsflurstück wird im nördlichen Bereich von der Straße ´Malchow´ und im östlichen Bereich von der Straße ´Am Helenesee´ begrenzt. Im Bereich des Verkaufsgegenstandes liegen in der nördlichen Straße die zwei Bushaltestellen ´Eurocamp´ und ´Malchow Förstereiweg´.

    Das Grundstück grenzt im westlichen Bereich an das ´Helenecamp´, ein Bildungs- und Erholungszentrum am Helenesee. Die Umgebung besteht aus weitläufigen Waldflächen, einem Campingplatz sowie Grundstücken mit Bungalowbebauung.
  • Sanierungsgebiet
    Nein
  • Denkmalschutz
    Nein
  • Erschließung
    Der Verkaufsgegenstand grenzt an die öffentlichen Straßen ´Malchow´ sowie ´Am Helenesee´ an.

    Mit Schreiben vom 19.12.2013 teilte die Frankfurter Wasser- und Abwassergesellschaft mbH dem Veräußerer u.a. mit, dass sich auf dem Flurstück Trinkwasserleitungen, Abwasserdruckleitungen und Steuerkabel der FWA mbH befinden, für die eine beschränkte persönliche Dienstbarkeit (Leitungsrecht zu Gunsten der FWA mbH) im Grundbuch 16476 eingetragen wurde. Die vorgenannten Anlagen werden aktuell und auch zukünftig von der FWA mbH betrieben und genutzt.
    Im Bereich der Schutzstreifen dürfen für die Dauer des Bestehens der Leitungen keine Gebäude errichtet oder sonstige Einwirkungen, die den Bestand oder Betrieb beeinträchtigen oder gefährden könnten, vorgenommen werden. Bepflanzungen dürfen nur durch Flachwurzler erfolgen. Geländeregulierungen sind zu unterlassen.
    Des Weiteren befindet sich ein stillgelegter Schmutzwasserkanal auf dem Grundstück. Sollte dieser bei Tiefbauarbeiten angetroffen werden, kann er durch den Bauausführenden aus dem Erdreich entfernt werden.

    Ergänzend teilte die Frankfurter Wasser- und Abwassergesellschaft mbH dem Veräußerer per E-Mail vom 22.04.2020 dazu mit, dass sich der Sachstand zu dem Schreiben aus 2013 bis heute nicht verändert hat.

    Die Netzgesellschaft Frankfurt (Oder) mbH teilte im Schreiben vom 18.06.2020 dem Veräußerer mit, dass sich auf dem Flurstück Energieversorgungsanlagen der Netzgesellschaft Frankfurt (Oder) mbH befinden. Das Grundstück ist nicht an die örtliche Versorgung mit Strom angeschlossen. Eine Erschließung ist prinzipiell möglich.
    Ein Anschluss für Gas ist/war nicht vorhanden und nicht in Planung.

    Die Stadtwerke Frankfurt (Oder) GmbH teilten dem Veräußerer im Schreiben vom 18.06.2020 mit, dass sich auf dem Grundstück keine Energieversorgungsanlagen der Stadtwerke Frankfurt (Oder) GmbH befinden.
    Ein Anschluss für Fernwärme ist/war nicht vorhanden und nicht in Planung.
  • Sonstiges
    Bitte beachten Sie, dass eine Aktualisierung/ Veränderung der Objektbeschreibung (Detail-Informationen zum Kaufobjekt) bis zum Tag der Zuschlagserteilung möglich ist.

    Die Anlage 1 zum notariellen Grundstückskaufvertrag finden Sie unter dem Icon „Drucken“.
  • Internetadresse Gemeinde
    www.frankfurt-oder.de
  • Behörde Stadtverwaltung Frankfurt (Oder), Logenstraße 8, 15230 Frankfurt (Oder), Tel.: 0335 552-0
  • Besichtigungsverm. Außendienst kein
  • Besichtigung für Kunden
    Bitte nehmen Sie für einen Besichtigungstermin Kontakt mit uns auf. Das Auktionshaus weist darauf hin, dass jedes Begehen und Befahren des Objektes auf eigene Gefahr erfolgt und nur mit Zustimmung des Eigentümers erlaubt ist. Die Mitteilung von Angaben durch das Auktionshaus beinhaltet weder eine Zustimmung zum Betreten und Befahren des Objektes noch eine Aussage, dass das Betreten und Befahren des Objektes sicher möglich sind. Die Verkehrssicherungspflicht für das Objekt liegt beim Eigentümer. Das Auktionshaus haftet nicht für etwaige Schäden, die entstehen, wenn Sie das Objekt betreten oder befahren.
  • Vertragsbestandteile
    Die Grundstücksgrenzen sind nur durch eine Grenzfeststellung bestimmbar. Eine Kostenbeteiligung des Veräußerers ist ausgeschlossen.

    Die Veräußerung erfolgt ausweislich des Grundbuches im Übrigen frei von Lasten in Abteilung II und III. Hiervon unberührt bleibt die Übernahme weiterer, etwa vorhandener, aus dem Grundbuch nicht ersichtlicher Lasten und Beschränkungen, insbesondere öffentlich-rechtlicher Lasten einschließlich etwaiger Baulasten sowie nicht im Grundbuch einzutragender Rechte an dem Grundstück ohne Anrechnung auf den Kaufpreis.

    Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben hat die in ihrem Eigentum befindlichen Objekte nicht versichert. Der Ersteher wird darauf hingewiesen, dass er für ausreichenden Versicherungsschutz ab dem Tage der wirtschaftlichen Übergabe von Lasten und Nutzen zu sorgen hat. Bis zu diesem Zeitpunkt bleibt die Verantwortung für dieses Grundstück selbstverständlich bei der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben.

    Der Verkauf erfolgt - so wie das Objekt steht und liegt - unter Vereinbarung des umfassenden Haftungsausschlusses gemäß Ziffer 5 und 6 der Versteigerungsbedingungen sowie ohne Räumungsverpflichtung des Veräußerers.
  • Zusammenfassung
    Zum Aufruf kommt ein unregelmäßig geschnittenes Flurstück nahe des Helenesees mit einer Grundstücksgröße von 12.124 m², lt. Grundbuchangabe.

    Das über zwei öffentliche Verkehrswege (´Malchow´ und ´Am Helenesee´) erschlossene Flurstück stellt sich als Grünfläche dar und ist fast vollständig mit 12.123 m² über einen Landpachtvertrag verpachtet. Die Jahresnettopacht beträgt € 250. Das Pachtverhältnis läuft vom 01.01. bis 31.12. eines jeden Jahres und verlängert sich jeweils um ein Jahr, sofern nicht eine Vertragspartei spätestens 3 Monate vor Pachtende einer solchen Verlängerung schriftlich widerspricht.

    Gemäß Auszug aus dem Liegenschaftskataster - Flurstücks- und Eigentumsnachweis mit Bodenschätzung Grunddatenbestand - werden von 12.124 m² 12.123 m² als Landwirtschaftsfläche und 1 m² als Verkehrsfläche ausgewiesen.

    Mit E-Mail vom 31.08.2020 hat die Stadt Frankfurt (Oder), Zentrales Immobilienmanagement, dem Veräußerer auf Anfrage bezüglich des Ankaufs der Verkehrsfläche von 1 m² mitgeteilt, dass die Spitze des Flurstücks 108/10 auf der Fahrbahn liegt, ebenso der dazugehörige Bankettstreifen. Des Weiteren wurde in diesem Zusammenhang mitgeteilt, dass es sich bei der öffentlich gewidmeten Fläche um mehr als 1 m² handelt und dass der Stadt Frankfurt (Oder) gegenwärtig nicht die finanziellen Mittel zur Verfügung stehen, um die Kosten für einen Grundstückskauf einschließlich Vermessung zu übernehmen. Die Stadt weist darauf hin, dass dies jedoch nichts an der öffentlichen Widmung der Straßenfläche ändert, da diese auch besteht, wenn die Stadt nicht Eigentümerin ist.

    Auf dem Flurstück befinden sich Trinkwasserleitungen, Abwasserdruckleitungen und Steuerkabel der FWA Frankfurter Wasser- und Abwassergesellschaft mbH, für die eine beschränkt persönliche Dienstbarkeit besteht.

    Weiterhin sind im nördlichen Grundstücksbereich Energieversorgungsanlagen der Netzgesellschaft Frankfurt (Oder) mbH vorhanden, welche im Grundbuch nicht dinglich gesichert sind.

    Das Grundstück ist jedoch nicht an die örtliche Versorgung mit Strom angeschlossen. Gas- sowie Fernwärmeanschlüsse sind nicht vorhanden und nicht in Planung.

    Des Weiteren befindet sich ein stillgelegter Schmutzwasserkanal auf dem Grundstück, welcher bei Tiefbauarbeiten aus dem Erdreich entfernt werden kann.

    Bei dem Verkaufsgegenstand handelt es sich um eine Kampfmittelverdachtsfläche. In diesem Bereich befand sich die 2. Verteidigungslinie der Wehrmacht und der ihr unterstellten SS-Verbände. Im Zusammenhang mit dem Vorstoß der Roten Armee und der hier stattgefundenen intensiven Bodenkämpfe um die zur Festung erklärten Stadt Frankfurt (Oder) im April 1945, ist mit dem Auffinden von Kampfmitteln zu rechnen.

    Der bestehende Kampfmittelverdacht begründet in Bereichen ohne bodeneingreifende Nutzung keine Handlungserfordernisse. Vor Bodeneingriffen wird empfohlen, die betroffenen Flächen im Vorfeld mittels geophysikalischer Verfahren zu untersuchen und vorhandene ferromagnetische Störkörper bzw. Kampfmittel zu räumen.

    Der Veräußerer weist darauf hin, dass eine Finanzierung von Maßnahmen der Kampfmittelräumung durch das Land Brandenburg nicht übernommen wird, da das Land für Flächen, die in Bundeseigentum stehen oder aus diesem erworben wurden, keine mit Landesmitteln finanzierten Leistungen erbringt.

    Aufgrund der derzeitigen Nutzung als Pferdekoppel und saisonalen Parkplatz (bspw. für das Helene-Beach-Festival) hat der Veräußerer keine weitergehenden Untersuchungen geplant.

    Diese Angaben dienen der beispielhaften Wiedergabe des Zustandes. Es besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit der Aufzählung.
  • Kontakt
    kontakt@dga-ag.de
* zzgl. Auktions-Aufgeld auf den Zuschlagspreis
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