Über 2 ha Grünland mit vereinzeltem Baum-/Strauchbewuchs ca. 8 km von Eisleben entfernt **Ab 01.10.2020 vertragsfrei**

  • Lageskizze - Über 2 ha Grünland mit vereinzeltem Baum-/Strauchbewuchs ca. 8 km von Eisleben entfernt **Ab 01.10.2020 vertragsfrei**
    Lageskizze
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Auktions-ID 336-0015

Die Auktion ist für dieses Objekt beendet.
Beendet
4.400 EUR *
SP 2.000 EUR
Höchstgebot

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Objekt-Daten

  • Standort
    Deutsche Internet Immobilien Auktionen
  • Titel Über 2 ha Grünland mit vereinzeltem Baum-/Strauchbewuchs ca. 8 km von Eisleben entfernt **Ab 01.10.2020 vertragsfrei**
  • Immobilienart Grundstück
  • Adresse
    Nahe Dorfstraße
    06317 Seegebiet Mansfelder Land OT Hornburg
  • Bundesland Sachsen-Anhalt
  • Land Deutschland
  • Grundstücksgröße 20.392 m², lt. Grundbuchangaben.
  • Grundbuch
    Amtsgericht Eisleben, Grundbuch von Hornburg, Blatt 171, Flur 3, Flurstück 22/9 sowie Blatt 198, Flur 3, Flurstücke 1/10, 22/6, 22/7, 22/8, 22/13, 22/15 und 26/2
  • Belastungen im Grundbuch
    Blatt 171 und 198:

    Abt. II: Keine Eintragungen.

    Abt. III: Keine Eintragungen.

    Eventuelle, nach den gesetzlichen Bestimmungen noch einzutragende Dienstbarkeiten und Sanierungsvermerke sind vom Ersteher ohne Anrechnung auf den Kaufpreis als nicht wertmindernd zu übernehmen.
  • Nutzungsart Vertragsfrei
  • Aussage Bauamt
    Der Landkreis Mansfeld-Südharz, Umweltamt, teilte dem Veräußerer am 21.01.2020 zu den Flurstücken 22/6, 22/7, 22/8, 22/13 und 22/15 Folgendes mit: Für die Flurstücke liegt ein archivierter Eintrag vor. Die Flurstücke umfassen einen Bereich, in dem durch die SAG Wismut von 1948 bis ca. 1965 Arbeiten zur Uranerkundung durchgeführt wurden. Die Flächen sind abgedeckt und rekultiviert. Das Bundesamt für Strahlenschutz hat im Rahmen des Vorhabens „Radiologische Erfassung, Untersuchung und Bewertung bergbaulicher Altlasten“ die radiologische Relevanz dieses Gebietes an zwei Haldenstandorten nachgewiesen. Die Standortprobe 2582 befindet sich unmittelbar im Bereich der hier zu betrachtenden Flurstücke. Angaben zur radioaktiven Belastung wurden nur zu Informationszwecken in das Altlastenkataster aufgenommen. Es wird empfohlen, sich diesbezüglich und im Hinblick auf mögliche landwirtschaftliche Nutzungseinschränkungen an die dafür zuständige Behörde, das Ministerium für Umweltschutz, Landwirtschaft und Energie des Landes Sachsen-Anhalt, Referat Strahlenschutz, Atomrecht, zu wenden. Die Oberfläche der rekultivierten Fläche sollte aus bodenschutzrechtlicher Sicht nicht verändert werden.

    Im Altlastenkataster ist folgende Bemerkung hinterlegt:
    Das Wismutgelände befand sich östlich und westlich des Feldweges. Der östliche Bereich wurde aufgehaldet und bepflanzt. Westlich des Weges befand sich die Schachtanlage. Die Grube wurde teilweise verfüllt und mit Feldgehölzen bepflanzt. Grubenreste vorhanden (Geländesenken). Wilde Abfallverkippungen konnten nicht festgestellt werden (10/2007). Biotopcharakter, Südlich der Grube befindet sich der Sportplatz der Gemeinde.

    Im östlichen Teil wurden durch das Bundesamt für Strahlenschutz Untersuchungen der Radioaktivität des bergbaulichen Objektes (Halde)= und des Untergrundes durchgeführt. Es wurden in den zwei Bergehalden (GRS 2582 und 2581) aus der Uranprospektion der Wismut am Wickenberg U-238-Werte zwischen 2.100 Bq/kg bis 4.000 Bq/kg festgestellt. Hier lassen sich auch im Untergrund deutlich erhöhte Messwerte für U-238 zwischen 780 Bq/kg und 3.300 Bq/kg finden, die auf einen Radionuklidaustrag aus dem Haldenmaterial schließen lassen. (GRS-Nr. 2582 Halde Stollen Wickenberg-W; Rechtswert 4471411 und Hochwert 5702917).
    Die einzige auffällige Bodenprobe aus dem Haldenumfeld stammt nicht aus dem Gebiet Mansfeld, sondern aus der Umgebung von Hornburg (MP 01/6 - Einzelobjektuntersuchungen).
    Dort wurden von der SAG Wismut Arbeiten zur Uranprospektion durchgeführt. In einer neben der Halde mit der GRS-Nr. 2582 entnommenen Bodenprobe (Kenn-Nr. des Messpunktes 3172019) wurden Werte der spezifischen Aktivität aller Radionuklide der Uran-Radium-Zerfallsreihe zwischen 250 Bq/kg und 400 Bq/kg festgestellt. Dies ist offenbar auf Verschleppungen von erbohrtem Material zurückzuführen, da sich die Uranvererzung ursprünglich in großer Tiefe befand.

    Auch hier ist jedoch in der zugehörigen Pflanzenprobe kein erhöhter Messwert festgestellt worden. Im Umfeld der benachbarten Halde (GRS-Nr. 2581…) traten nur spezifische Aktivitäten im geogenen Bereich (Kenn-Nr. des Messpunktes 3172020) auf, so dass es sich offenbar um eine kleinräumige Kontamination handelt. Bei Werten in dieser Höhe sollte entsprechend den Empfehlungen der SSK eine Prüfung des weiteren Umfeldes erfolgen, bevor über die Fortsetzung der ackerbaulichen Nutzung entschieden wird. Dies gilt auch für die ehemalige Haldenaufstandsfläche bei eventuellem Abtragen und Einebnen von Kleinhalden. Der Bereich der Verdachtsfläche 06775 wird nicht ackerbaulich genutzt. Der Abstand zur Landwirtschaftsfläche beträgt ca. 30 m. Nutzungseinschränkungen des Bodens und der Pflanzen (des Geländes allgemein) durch den Menschen und auf Grund der radioaktiven Relevanz. Unter dem Aspekt der gegenwärtigen Nutzung (Wege, Gehölze; Unland) besteht außer der Nutzungseinschränkung als Ackerboden oder Spielfläche kein Handlungserfordernis. Polygonzug trifft nicht genau das Wismutgelände. Wesentliche Flächen sind erfasst. Archivierung.

    Das Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt teilte dem Veräußerer mit Schreiben vom 12.03.2020 Folgendes mit: Durch das Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt wurde das Areal am 21.02.2020 inspiziert und übersichtsweise Gammastrahlungsmessungen durchgeführt.

    Ortsüblich sind im Umfeld der Halde Gammadosisleistungswerte von ca. 120 nSv/h. Als Schwankungsbereite kann bis zum 1,5-fachen dieses Wertes angenommen werden. D.h. nur Werte oberhalb 180 nSv/h sind als auffällig zu betrachten.

    Es ist festzustellen, dass die derzeit bewirtschafteten Ackerflächen im Umfeld des Areals keine Auffälligkeiten zeigen und demzufolge weiter landwirtschaftlich genutzt werden können.

    Der in Nord-Süd-Richtung am westlichen Rand des Areals verlaufende Weg ist teilweise mit rötlichem Sandsteinschotter befestigt, was auf die Verwendung von uranhaltigem Haldenmaterial schließen lässt. In diesem Bereich wurden neben dem östlichen Wegrand an der Haldenaufschüttung Dosisleistungswerte bis oberhalb 600 nSv/h gemessen. Diese erhöhten Gammadosisleistungswerte sind jedoch nur kleinräumig feststellbar. Auch eine Stelle am südlichen Ende der westlich des Weges befindlichen Freifläche weist auf ca. 10 m² leicht erhöhte Dosisleistungswerte auf. Hier fehlt die Überdeckung bzw. ist nur dünn ausgeprägt.

    Die 1949 bis 1953 durch Uranprobeschürfungen entstandene radiologisch auffällige Halde ist wegen des Bewuchses augenscheinlich kaum noch zu erkennen. Wegen Hanglagen und schwer durchdringbarem Gestrüpp konnte auch nur der Haldenrand und nicht die gesamte Fläche untersucht werden. Ob die früher geförderten Haldenmaterialien ungefähr auf dem in Ihren Unterlagen schraffierten Gebiet abgelagert und zum Teil mit nichtstrahlendem Material überdeckt wurden, könnte nur aus bei uns nicht verfügbaren Altakten oder mittels Bohrungen und weiteren Messungen ermittelt werden.

    Die Strahlenexpositionen von Personen liegen im Rahmen der üblicherweise anzunehmenden Aufenthaltszeiten von bis zu 250 Stunden pro Jahr deutlich unter dem Richtwert von 1mSv/a und sind demzufolge nicht signifikant.
    Nennenswerte Strahlendosen könnten nur eintreten, wenn die Inkorporation von Haldenmaterial nicht ausgeschlossen werden kann, z.B. wenn Personen Löcher in das Haldenmaterial graben würden.

    Derartige Aktivitäten müssen grundsätzlich unterbunden werden, was eine Nutzungsbeschränkung bedeutet. Auch die Verschleppung des Haldenmaterials muss unterbunden werden. Es wird empfohlen, das vergleichsweise kleine, noch unabgedeckte Haldenareal mit einer abschirmenden Abdeckung zu versehen.

    Sollten Gebäude auf dem zu bewertenden Areal errichtet werden, ist neben den vorgenannten Maßnahmen Vorsorge gegen das Eindringen von Radon in die Gebäude zu treffen, da dieses natürliche, radioaktive Gas vermehrt aus uranhaltigen Bodenschichten austritt.
  • Makrolage
    Seegebiet Mansfelder Land ist eine Gemeinde im Landkreis Mansfeld-Südharz, zwischen Halle (Saale) und der Lutherstadt Eisleben.

    Die Gemeinde liegt zum Teil auf der landwirtschaftlich genutzten Mansfelder Platte und der seenreichen Eislebener Niederung, hier liegt der 4 km lange Salzsee Süßer See. Im Westen steigt das Gelände zum bewaldeten Harzausläufer Hornburger Sattel auf.

    Die B80 (Nordhausen-Halle (Saale) und die Bahnstrecke Halle-Kassel durchqueren die Gemeinde von Westen nach Osten. Die A38 ist in ca. 5 km erreichbar.

    Der Ortsteil Hornburg liegt ca. 13 km südsüdöstlich von Eisleben, Röblingen am See ca. 7 km östlich. Die B180 verläuft ca. 5 km westlich.
  • Mikrolage
    Die Grundstücke befinden sich außerhalb der Ortslage von Hornburg, ca. 800 m nördlich der Ortsmitte.
  • Sanierungsgebiet
    Nein
  • Denkmalschutz
    Nein
  • Erschließung
    Gemäß vorliegendem Kartenmaterial ist der Verkaufsgegenstand mit Ausnahme der Flurstücke 22/13 und 22/15 über einen unbefestigten Weg erreichbar. Die Flurstücke 22/13 und 22/15 stellen sich demnach als gefangenes Grundstück dar. Der Meistbietende muss sich bezüglich der zukünftigen Zuwegung mit dem/n Eigentümer/n des bzw. der dafür zu nutzenden Grundstücke in Verbindung setzen. Ob auch künftig eine Zuwegung möglich ist, ist nicht klar.
  • Sonstiges
    Bitte beachten Sie, dass eine Aktualisierung / Veränderung der Objektbeschreibung (Detail-Informationen zum Kaufobjekt) bis zum Tag der Zuschlagserteilung möglich ist.

    Die Anlage 1 zum notariellen Grundstückskaufvertrag finden Sie unter dem Icon „Drucken“.
  • Internetadresse Gemeinde
    www.seegebiet-mansfelder-land.de
  • Behörde Gemeinde Seegebiet Mansfelder Land, Pfarrstraße 8, 06317 Mansfelder Land OT Röblingen am See, Tel.: 034774 / 444-0
  • Besichtigungsverm. Außendienst kein
  • Besichtigung für Kunden
    Bitte nehmen Sie für einen Besichtigungstermin Kontakt mit uns auf. Das Auktionshaus weist darauf hin, dass jedes Begehen und Befahren des Objektes auf eigene Gefahr erfolgt und nur mit Zustimmung des Eigentümers erlaubt ist. Die Mitteilung von Angaben durch das Auktionshaus beinhaltet weder eine Zustimmung zum Betreten und Befahren des Objektes noch eine Aussage, dass das Betreten und Befahren des Objektes sicher möglich sind. Die Verkehrssicherungspflicht für das Objekt liegt beim Eigentümer. Das Auktionshaus haftet nicht für etwaige Schäden, die entstehen, wenn Sie das Objekt betreten oder befahren.
  • Vertragsbestandteile
    Die genauen Grundstücksgrenzen sind nur durch eine Grenzfeststellung bestimmbar. Eine Kostenbeteiligung des Veräußerers ist ausgeschlossen.

    Der Verkauf erfolgt - so wie das Objekt steht und liegt - unter Vereinbarung des umfassenden Haftungsausschlusses gemäß Ziffer 5 und 6 der Versteigerungsbedingungen sowie ohne Räumungsverpflichtung des Veräußerers.
  • Zusammenfassung
    Zum Aufruf kommen 8 teilweise nicht zusammenhängende Flurstücke mit einer Grundstücksgröße von insgesamt 20.392 m², lt. Grundbuchangaben.

    Die Flurstücke verfügen über unregelmäßige Zuschnitte und stellen Grünland mit vereinzeltem Baum-/Strauchbewuchs dar.

    Laut unverbindlicher Aussage des Veräußerers besteht die Gesamtfläche aus rd. 0,2785 ha Grünland mit 8 Bodenpunkten, rd. 0,0825 ha Ackerland mit 78 Bodenpunkten, rd. 0,8405 ha Forsten und Holzungen und rd. 0,8377 ha sonstigen Flächen.

    Die ausgewiesenen Nutzungsarten und deren jeweilige Größen entsprechen den vorliegenden Katasterangaben und können von den tatsächlichen Verhältnissen vor Ort abweichen. Wegen der tatsächlichen Flächengrößen, der jeweiligen Nutzungsart sowie der Bewirtschaftungsmöglichkeiten übernimmt der Veräußerer keine Haftung.

    Die Flächen wurden seit 2013 über einen Landpachtvertrag landwirtschaftlich genutzt. Der Vertrag endet zum 30.09.2020, ab 01.10.2020 sind die Verkaufsflurstücke vertragsfrei.

    Gemäß vorliegendem Kartenmaterial ist der Verkaufsgegenstand mit Ausnahme der Flurstücke 22/13 und 22/15 über einen unbefestigten Wirtschaftsweg erreichbar. Dieser verläuft auch lt. Kartenmaterial über die Verkaufsflurstücke 22/6 und 22/7. Die zusammenhängenden Flurstücke 22/13 und 22/15 stellen sich als gefangenes Grundstück dar.

    Nach Auskunft des Landkreises Mansfeld-Südharz ist der Altstandort ein sanierter ehemaliger Bergbaustandort, auf dem die SAG Wismut von 1948 bis ca. 1965 Schürfungen zur Uranerkundung durchgeführt hat. Die damalige in Anspruch genommene Fläche wurde abgedeckt und rekultiviert. Sie ist heute zu erkennen an der verbuschten nicht landwirtschaftlich genutzten Unlandfläche. Das Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt (LAU) hat am 21.02.2020 das Areal erneut besichtigt und radiologische Messungen (Gammastrahlungsmessungen) durchgeführt. Die Messungen waren im Wesentlichen - bis auf einen kleinen Bereich - unauffällig. Alle angrenzenden aktuell landwirtschaftlich genutzten Flächen sind unbedenklich zu bewirtschaften.

    Für den Altstandort, d.h. den ungenutzten, verbuschten Bereich gilt: Da anzunehmen ist, dass bei einem Aufschluss des Boden stärker strahlendes Material zu Tage tritt, wird eine landwirtschaftliche Kultivierung, insbesondere ein Umbruch, von den Behörden ausgeschlossen. Bei einer Beibehaltung des gegenwärtigen Zustandes ist kein Handlungsbedarf gegeben. Es wird lediglich empfohlen, den kleinen Bereich mit den erhöhten Messergebnissen mit einer Abdeckung zu versehen.

    Alle Angaben wurden vom Veräußerer übermittelt. Eine Besichtigung durch das Auktionshaus fand nicht statt.

    Diese Angaben dienen der beispielhaften Wiedergabe des Zustandes. Es besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit der Aufzählung.
  • Kontakt
    kontakt@dga-ag.de
* zzgl. Auktionscourtage auf den Zuschlagspreis
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