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Vertragsfreie Grünfläche mit Gehölz und Wildwuchs nahe des Oder-Spree-Kanals

Anlage 1 zum notariellen Grundstückskaufvertrag

Startpreis 2.500 EUR
Paketinhalt • 1 Objekt

Datenänderung

Objekt-Daten Beendet
Dokumente
Auktions-ID 331-0006
Standort Deutsche Internet Immobilien Auktionen
Immobilienart Grundstück
Adresse Gubener Straße (L372)
15890 Eisenhüttenstadt OT Fürstenberg
Bundesland Brandenburg
Land Deutschland
Grundstücksgröße 9.718 m², lt. Grundbuchangabe.
Baujahr
Grundbuch
Amtsgericht Eisenhüttenstadt von Eisenhüttenstadt Blatt 7312, Flur 17, Flurstück 853
Belastungen im Grundbuch
Abt. II, lfd. Nr. 1: Beschränkte persönliche Dienstbarkeit (Leitungs- und Anlagenrecht) für die TAZV Oderaue, Eisenhüttenstadt. Antrag vom 15.03.2010 (DN 500/600 Beton).

Abt. II, lfd. Nr. 2: Beschränkte persönliche Dienstbarkeit (Leitungs- und Anlagenrecht) für die TAZV Oderaue, Eisenhüttenstadt, Antrag vom 15.03.2010 (DN 1400 Mauerwerk).

Abt. III: Keine Eintragungen.

Der Ersteher übernimmt die in Abt. II, lfd. Nrn. 1 und 2 des Grundbuches eingetragene Dienstbarkeiten als nicht wertmindernd auf den Kaufpreis.
Wohnfläche
Wohnfläche Bemerkung
Gewerbefläche
Gewerbefläche Bemerkung
Gesamtfläche
Gesamtfläche Bemerkung
Nutzungsart Vertragsfrei
Aussage Schornsteinfeger
Aussage Bauamt
Die Stadt Eisenhüttenstadt teilt im Schreiben vom 04.05.2020 dem Auktionshaus Folgendes mit: Für das Objekt bestehen seitens der Behörde lt. Aktenlage keine Auflagen und/oder Mängel. Das Objekt liegt im Geltungsbereich des rechtskräftigen einfachen Bebauungsplanes Nr. 31-03/09 ´Textbebauungsplan Einzelhandel´ mit der Ausweisung als zentrenrelevanter Einzelhandel nicht zulässig. Hinweis: Bewertung Baurecht nach § 35 BauGB ´Außenbereich´, demnach Bebauung nicht vorgesehen. Das Objekt liegt nicht in einem Natur- bzw. Landschaftsschutzgebiet. Es sind keine Beschlüsse gefasst, wonach Erschließungskosten im Sinne des BauGB sowie Ausbaubeiträge nach dem Kommunalabgabengesetz 2020/2021 anfallen.

Des Weiteren teilte die Stadt Eisenhüttenstadt im Schreiben vom 02.05.2019 dem Veräußerer Folgendes mit: Das Flurstück ist Bestandteil eines im Flächennutzungsplan der Stadt Eisenhüttenstadt als Grünfläche dargestellten Bereichs. Eine verbindliche Bauleitplanung liegt nicht vor und ist auch nicht in Aufstellung. Das Flurstück und das angrenzende Flurstück 154/10 der Flur 17 wurden bis Ende der 1980er Jahre als Lagerfläche für Erze und Zuschlagstoffe (sog. „Staatsreserve“) genutzt. Aus diesem Grund ist hier mit einer Bodenkontamination zu rechnen. Der Bereich ist im FNP entsprechend gekennzeichnet (Altlastenverdacht). Das Flurstück weist einen starken Anflugbewuchs auf. Nach § 2 LWaldG handelt es sich hierbei schon um „Wald“.

Das baulich ungenutzte Flurstück grenzt im Westen an einen unbefestigten kommunalen Fußweg (Malzweg), der jedoch keine gesicherte Verkehrserschließung darstellt. Nördlich des Flurstücks liegt ein weiteres unbebautes Flurstück, das ebenfalls durch Anflug bewaldet ist. Südlich grenzt das Flurstück indirekt an die L372 (Gubener Straße). Ob das Land mittelfristig in diese Straße investieren wird, ist nicht bekannt. Zwischen Straßenkörper/Fußweg befindet sich noch ein Grünstreifen. Es gibt keine öffentlich rechtlich gesicherte Grundstückszufahrt. Das Flurstück/Grundstück ist somit als nicht erschlossen zu bewerten.

Die im Gebiet für den Betrieb der Lagerfläche ursprünglich vorhandenen Gleise sind zurückgebaut worden. Eine Entlassung der entsprechenden Bahnkörper/Flächen gem. Bundeseisenbahngesetz hat lt. Wissensstand nicht stattgefunden bzw. wurde seitens der Stadt verständlicherweise nicht beantragt.

Aufgrund der o.g. Situation, der nicht gesicherten Erschließung, der Größe des Flurstücks selbst und der fehlenden Umgebungsbebauung muss der gesamte Bereich gemäß § 35 BauGB beurteilt werden, d.h. Vorhaben und Nutzungen müssen aus dem FNP entwickelt werden bzw. es ist eine verbindliche Bauleitplanung zu erarbeiten und der FNP zu ändern. Damit ist eine sofortige bauliche Nutzung des Flurstücks zurzeit ausgeschlossen.

Es ist auch davon auszugehen, dass die Stadt von sich aus keine diesbezüglichen Aufstellungs- oder Änderungsbeschlüsse fassen wird.

Die Deutsche Bahn AG teilte dem Veräußerer per E-Mail vom 11.11.2019 mit, dass sie nach Recherche bzw. Rücksprache in der Fachabteilung keine Unterlagen im Datenbestand haben bzw. keine Auskunft geben kann, ob bei diesen Flächen eine Freistellung von Bahnbetriebszwecken nach § 23 AEG erforderlich ist.

Des Weiteren teilte das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) dazu dem Veräußerer ebenfalls per E-Mail vom 11.11.2019 mit, dass auch im EBA keine Unterlagen zu der Fläche und zu einem früheren Anschlussgleis vorhanden sind. Der Sachverhalt ist beim EBA auch unbekannt. Zu vermuten ist, dass eine Gleisanbindung noch vor 1994, der Gründung des EBA, zurückgebaut wurde. Ein Freistellungsverfahren ist für diese Fläche damit nicht erforderlich.

Der Landkreis Oder-Spree teilte dem Veräußerer im Schreiben vom 30.09.2019 mit, dass für das Flurstück keine Eintragungen im Baulastenverzeichnis vorliegen.

Weiterhin teilte der Landkreis Oder-Spree im Schreiben vom 14.11.2019 dem Veräußerer mit, dass eine Prüfung ergeben hat, dass auf dem Grundstück das Bodendenkmal (BD-Nr. 90008- Bronzezeitliche Siedlung) bekannt ist.

Mit Schreiben vom 04.03.2019 teilte der Landkreis Oder-Spree dem Veräußerer mit, dass für das Grundstück gegenwärtig in der unteren Abfallwirtschafts- und Bodenschutzbehörde keine Erkenntnisse vorliegen, die auf einen Altlastenverdacht im Sinne des § 2 Abs. 6 BBodSchG schließen lassen. Dieses Grundstück ist deshalb nicht im Altlastenkataster registriert.

Darüber hinaus wird mitgeteilt, dass für die Stadt Eisenhüttenstadt im Jahre 1992 ein Flächenrecyclingprojekt initiiert worden ist. Als Zielstellung des Projektes kann die Erfassung und Bewertung von Altlastverdachtsflächen sowie die Durchführung von altlastenrelevanten Untersuchungen benannt werden. Außerdem sollte das ausgehende Gefährdungspotential bewertet und notwendige Nachfolgemaßnahmen abgeleitet werden. In diesem Zusammenhang wurde die Stadt Eisenhüttenstadt in entsprechende Flächenkomplexe eingeteilt. Insgesamt wurden 7 Flächenkomplexe festgelegt.

Das Grundstück gehört zum Flächenkomplex Ost. Aufgrund der Größe und der heterogenen Nutzungsstruktur des Areals erfolgte für die orientierende Untersuchung des Gebietes eine Einteilung in 3 Teilflächen (A-C). Das Grundstück liegt im Teilbereich A.

In der Vergangenheit wurde das Grundstück langjährig als Umschlags- und Lagerplatz für Güter und Materialien (Brenn-, Bau- und Düngestoffe) genutzt. Bei dem Gelände handelt es sich um eine unbefestigte und unversiegelte Fläche.

Im Rahmen der orientierenden Untersuchung erfolgten Bodenuntersuchungen mittels Rammkernsonderungen (RKA 5-12) sowie Untersuchungen des Grundwassers (GWP 2-3) für den Teilflächenbereich A. Nach Auswertung der Bodenproben wurden für die Teilfläche A auffällige Gehalte an Arsen, polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK), sowie für Sulfat nachgewiesen. Weiterhin wurden niedrige Gehalte an Mineralölkohlenwasserstoffen ermittelt. Polychlorierte Biphenyle (PCB) wurden für den Teilbereich A nicht erfasst.
(Anmerkung des Veräußerers: Polychlorierte Biphenyle wurden lt. Gutachten nicht nachgewiesen bzw. liegen unterhalb der Bestimmungsgrenzen).

Im Zuge der Grundwasseruntersuchung wurden in der Grundwasserprobe des Grundwasserpegels 3 erhöhte Gehalte an chlorierten Kohlenwasserstoffen, Nitrat und Sulfat festgestellt. Ein erhöhter Gehalt an Sulfat und Nitrat wurde ebenfalls in der Grundwasserprobe des Grundwasserpegels 2 dokumentiert. Außerdem wurden in den Wasserproben der Pegel 2 und 3 Spuren an adsorbierbaren organischen Halogenverbindungen (AOX) und polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) nachgewiesen.

Nach den Ausführungen des Gutachtens von ENVIPLAN (1994) stellten die punktuell erhöhten Gehalte an Arsen, polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) angesichts der damaligen Nutzungsform, keine Gefährdung für das Schutzgut Boden-Mensch dar. Die Gehalte an Arsen in den RKS 7 und RKS 12 sind jedoch geeignet, durch den Schadstoffeintrag in den Boden, eine Schädigung des Grundwassers hervorzurufen. Eine Schädigung des Grundwassers konnte zum damaligen Zeitpunkt nicht nachgewiesen werden. Ein Schadstoffeintrag durch polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) in das Grundwasser aus den erhöhten Bodenbelastungen ist wahrscheinlich, da in allen Grundwasserprobend es Untersuchungsgebietes Gehalte an PAK ermittelt wurden. Weiterführende Untersuchungen im Hinblick auf die Ausdehnung der Kontaminationen wurden nicht realisiert.

Die erhöhten Sulfat Gehalte im Boden insbesondere im Bereich der Rammkernsondierungen 5 bis 8, können durch die damaligen Umschlagsarbeiten von Baustoffen und Düngemitteln abgeleitet werden. Von einer Gefährdung des Bodens ist jedoch nicht auszugehen.

In Anbetracht der Aktualität der vorliegenden Untersuchungsergebnisse können diese nur als Orientierungshilfe dienen, da die mittlerweile fast 25 Jahre alten Dokumente keine wissenschaftliche und vor allem keine rechtliche Gültigkeit mehr aufweisen.

Abschließend betrachtet, bestehen aus bodenschutzrechtlicher Sicht keine Bedenken gegen eine gewerbliche Nutzung des Grundstückes. Sollte das Areal jedoch einer sensibleren Nutzung (Wohnbebauung) zugeführt werden, wird eine flächenrepräsentative Bodenbeprobung nach den Maßstäben der BBodSchV empfohlen, da lokale Belastungen für das Grundstück nicht vollständig ausgeschlossen werden können.

Der Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg teilte per E-Mail vom 10.01.2020 dem Veräußerer mit, dass wie auch schon im Jahr 2013, zurzeit keine Planungen der Landesstraßenverwaltung im Bereich der Liegenschaft vorliegen.

Der Zentraldienst der Polizei des Landes Brandenburg teilte per E-Mail vom 11.11.2019 dem Veräußerer mit, dass das Flurstück nach derzeitigen Erkenntnissen nicht in einer Kampfmittelverdachtsfläche liegt, eine Antragstellung ist daher nicht erforderlich.
Bruttojahresmiete
Bruttojahresmiete Bemerkung
Betriebskostenanteil
Betriebskosten Bemerkung
Nettojahresmiete
Nettojahresmiete Bemerkung
Makrolage
Eisenhüttenstadt ist eine Stadt in Brandenburg am Westufer der Oder. Das Mittelzentrum gehört zum Landkreis Oder-Spree und bildete bis 1993 einen eigenen Stadtkreis. Seitdem hat die Stadt den Status einer amtsfreien Großen kreisangehörigen Stadt.

Eisenhüttenstadt befindet sich im äußersten Norden der Niederlausitz und ist nach Cottbus und Żary (Sorau) deren drittgrößte Stadt. Im Landkreis Oder-Spree ist Eisenhüttenstadt, nach Fürstenwalde/Spree, die zweitgrößte Stadt.

Eisenhüttenstadt entstand als Planstadt nach einem Beschluss im Juli 1950 als sozialistische Wohnstadt für das Eisenhüttenkombinat Ost (EKO), das noch heute ein bedeutender Arbeitgeber ist. Durch seine Geschichte als komplette Stadtneugründung und den städtebaulichen Aufbau mit diversen Baudenkmalen gilt Eisenhüttenstadt als besonderes Bauensemble.

Die Stadt liegt etwa 25 km südlich von Frankfurt (Oder), 25 km nördlich von Guben und 110 km von Berlin entfernt.

Eisenhüttenstadt wird von der B 112 durchquert, die aufgrund des Ausbaus der Neiße-Trasse eine schnelle Verbindung nach Frankfurt (Oder) ermöglicht. In der Stadt beginnt die B 246 nach Beeskow. Die nächstgelegene Autobahnanschlussstelle ist Frankfurt (Oder)-Mitte an der A 12.

Der Bahnhof Eisenhüttenstadt liegt an der Bahnstrecke Frankfurt (Oder)-Cottbus und befindet sich im Stadtteil Fürstenberg.

Eisenhüttenstadt liegt an einer Bundeswasserstraße der Ausbauklasse III, der Oder-Spree-Kanal mündet hier in die Oder. Auf dem Wasserweg sind die Küsten der Nord- und Ostsee sowie viele europäische Metropolen zu erreichen. Die Stadt verfügt über mehrere Binnenhäfen mit Bahnanschluss und Straßenanbindung.

Zwar liegt Eisenhüttenstadt direkt an der polnischen Grenze, hat aber keinen direkten Grenzübergang. Die nächsten Grenzübergänge befinden sich in Coschen (15 km), Frankfurt (Oder) (25 km) und in Guben (30 km).

Fürstenberg ist ein Ortsteil von Eisenhüttenstadt. Es wurde im 13. Jahrhundert am Westufer der Oder gegründet und war bis 1961 eine eigenständige Kleinstadt in der Niederlausitz.
Mikrolage
Die Fläche liegt im südöstlichen Bereich von Eisenhüttenstadt im Ortsteil Fürstenberg, an der Gubener Straße, in Insellage des Oder-Spree-Kanals.

Westlich vom Grundstück verläuft die Bahntrasse Berlin Ostbahnhof-Guben.
Sanierungsgebiet
Nein
Denkmalschutz
Ja
Denkmalschutz Bemerkung
, auf dem Grundstück ist das Bodendenkmal (BD-Nr. 90008- Bronzezeitliche Siedlung) bekannt.
Keller
Fassade
Fenster
Dach / Dachrinnen / Schornstein
Heizung
Sanitär
Elektro
Treppen
Türen
Erschließung
Der Trinkwasser- und Abwasserzweckverband Oderaue (TAZV Oderaue) teilte im Schreiben vom 14.11.2019 dem Veräußerer mit, dass für die vorhandenen Regenwasserleitungen auf dem Grundstück am 19.04.2010 die Eintragung der beschränkt persönlichen Dienstbarkeit für den TAZV Oderaue erfolgte.

Die Stadtwerke Eisenhüttenstadt GmbH teilte per E-Mail vom 10.12.2019 dem Veräußerer Folgendes mit:

Fernwärmeversorgung, Stadtwerke Eisenhüttenstadt GmbH (SWE)
Kein Leitungsbestand im Planbereich.

Gasversorgung, Gasversorgung Eisenhüttenstadt GmbH (GVE)
Keine versorgungsnetzbezogenen Besonderheiten. Kein Leitungsbestand im Planbereich.

Stromversorgung, Kommunale Energieversorgung GmbH Eisenhüttenstadt (KEV)
Das Grundstück ist nicht an die öffentliche Stromversorgung angeschlossen. Auf Antragstellung wird diese Möglichkeit geprüft.
Sonstiges
Das Gutachten ´Orientierende, altlastenrelevante Untersuchungen´ Flächenrecycling Eisenhüttenstadt der ENVIPLAN vom 15.09.1994 wurde auszugsweise unter Dokumente veröffentlicht.

Bitte beachten Sie, dass eine Aktualisierung / Veränderung der Objektbeschreibung (Detail-Informationen zum Kaufobjekt) bis zum Tag der Zuschlagserteilung möglich ist.

Die Anlage 1 zum notariellen Grundstückskaufvertrag finden Sie unter dem Icon „Drucken“.
Internetadresse Gemeinde www.eisenhuettenstadt.de
Behörde Stadt Eisenhüttenstadt, Zentraler Platz 1, 15890 Eisenhüttenstadt, Tel.: 03364/ 566 0
Besichtigungsverm. Außendienst -
Besichtigung für Kunden
Bitte nehmen Sie für einen Besichtigungstermin Kontakt mit uns auf. Das Auktionshaus weist darauf hin, dass jedes Begehen und Befahren des Objektes auf eigene Gefahr erfolgt und nur mit Zustimmung des Eigentümers erlaubt ist. Die Mitteilung von Angaben durch das Auktionshaus beinhaltet weder eine Zustimmung zum Betreten und Befahren des Objektes noch eine Aussage, dass das Betreten und Befahren des Objektes sicher möglich sind. Die Verkehrssicherungspflicht für das Objekt liegt beim Eigentümer. Das Auktionshaus haftet nicht für etwaige Schäden, die entstehen, wenn Sie das Objekt betreten oder befahren.
Energieausweis
Vertragsbestandteile
Die Grundstücksgrenzen sind nur durch eine Grenzfeststellung bestimmbar. Eine Kostenbeteiligung des Veräußerers ist ausgeschlossen.

Die Veräußerung erfolgt im Übrigen ausweislich des Grundbuches frei von Lasten in Abt. II (außer lfd. Nrn. 1 und 2) und Abt. III. Hiervon unberührt bleibt die Übernahme weiterer, etwa vorhandener, aus dem Grundbuch nicht ersichtlicher Lasten und Beschränkungen, insbesondere öffentlich-rechtlicher Lasten einschließlich etwaiger Baulasten sowie nicht im Grundbuch einzutragender Rechte an dem Grundstück ohne Anrechnung auf den Kaufpreis.

Soweit Lasten in Abteilung II des Grundbuches eingetragen sind bzw. werden, insbesondere Geh-, Fahr- und Leitungsrechte, sonstige Dienstbarkeiten sowie etwaige Sanierungsvermerke, sind diese von dem Ersteher ohne Anrechnung auf das Höchstgebot als nicht wertmindernd zu übernehmen. Dies gilt auch für Baulasten.

Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben hat das in ihrem Eigentum befindliche Objekt nicht versichert. Der Ersteher wird darauf hingewiesen, dass er für ausreichenden Versicherungsschutz ab dem Tage der wirtschaftlichen Übergabe von Lasten und Nutzen zu sorgen hat. Bis zu diesem Zeitpunkt bleibt die Verantwortung für dieses Grundstück selbstverständlich bei der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben.

Der gemäß Ziffern 5 und 6 der Versteigerungsbedingungen geltende Haftungsausschluss gilt auch hinsichtlich von etwaigen Altlasten/ Bodenkontaminationen. Die Veräußerung erfolgt ohne Räumungsverpflichtung des Veräußerers.

Eine Kostenbeteiligung des Veräußerers im Rahmen der Ausgleichspflicht nach § 24 BBodSchutzG wird gegenüber dem Ersteher/ seinem Rechtsnachfolger ausgeschlossen. Der Veräußerer hat für den Fall einer Inanspruchnahme nach § 4 BBodSchutzG einen Freistellungsanspruch gegenüber dem Ersteher - ebenso dessen Rechtsnachfolgern. Der Ersteher ist außerdem verpflichtet, im Falle der Weiterveräußerung diese Verpflichtung auf seinen Rechtsnachfolger zu übertragen.
Zusammenfassung
Zum Aufruf kommt eine vertragsfreie, mit Gehölz und Wildwuchs bewachsene Grünfläche mit einer Grundstücksgröße von 9.718 m², lt. Grundbuchangabe.

In der Vergangenheit (bis Ende der 80er Jahre) wurde das unregelmäßig geschnittene Grundstück als Umschlags- und Lagerplatz für Güter und Materialien (Erze, Zuschlagstoffe, Brenn-, Bau- und Düngestoffe) als sog. Staatsreserve genutzt. Die ursprünglich vorhandenen Gleisanlagen wurden zurückgebaut.

Aufgrund der Vornutzung wurde im Jahre 1992 ein Flächenrecyclingprojekt initiiert. Im Rahmen dieser orientierenden, altlastenrelevanten Untersuchung der ENVIPLAN von 1994 wurden punktuell erhöhte Gehalte an Arsen, PAK und Sulfat im Boden auf dieser sowie der nördlich angrenzenden Fläche festgestellt. Diese können heute nur noch als Orientierungshilfe dienen. In Bezug auf die Mächtigkeit von Auffüllungen ergaben die Untersuchungen kein einheitliches Bild. Die Befunde schwanken zwischen 0 und 1,1 m mächtigen Auffüllungen aus Sand, Mutterboden, Kohlenresten und Schlacken.

Die Verkaufsfläche ist nicht im Altlastenkataster registriert. Aus bodenschutzrechtlicher Sicht bestehen keine Bedenken gegen eine gewerbliche Nutzung. Sollte das Areal jedoch einer sensibleren Nutzung (Wohnbebauung) zugeführt werden, wird eine flächenrepräsentative Bodenbeprobung nach den Maßstäben der BBodSchV seitens der Unteren Bodenschutzbehörde empfohlen, da lokale Belastungen für das Grundstück nicht vollständig ausgeschlossen werden können. Bei Notwendigkeit eines Bodenabtrages ist das Auffüllmaterial bzw. der abgetragene Boden abfallrechtlich zu behandeln, d. h. zu deklarieren und einer ordnungsgemäßen Entsorgung zuzuführen.

Zwischen dem Verkaufsgrundstück und dem Straßenkörper/Fußweg befindet sich noch ein Grünstreifen, der teilweise ein Gefälle aufweist. Es gibt keine öffentlich rechtlich gewidmete Grundstückszufahrt. Das Flurstück ist somit als nicht erschlossen zu bewerten.

Lt. Kartenmaterial verläuft im südlichen Grundstücksgrenzbereich eine Gasleitung. Sehr wahrscheinlich tangiert diese auch das Verkaufsgrundstück, dingliche oder vertragliche Sicherungen liegen dafür nicht vor. Die genauen Grundstücksgrenzen sind vor Ort nicht eindeutig bestimmbar.

Sämtliche Angaben wurden vom Veräußerer übermittelt. Eine Besichtigung des Verkaufsgegenstandes durch einen Mitarbeiter des Auktionshauses fand nicht statt.

Diese Angaben dienen der beispielhaften Wiedergabe des Zustandes. Es besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit der Aufzählung.
Kontakt kontakt@dga-ag.de
Beschreibung
Bemerkung
* zzgl. Auktionscourtage auf den Zuschlagspreis

Ende der Anlage 1 zum notariellen Grundstückskaufvertrag

Bilder 331-0006 - Vertragsfreie Grünfläche mit Gehölz und Wildwuchs nahe des Oder-Spree-Kanals

Blick auf Verkaufsfläche - Aufnahme aus 2014
Blick auf Verkaufsfläche - Aufnahme aus 2014
Blick auf Verkaufsfläche - Aufnahme aus 2014
Blick auf Verkaufsfläche - Aufnahme aus 2014
Blick auf Verkaufsfläche und Umgebung - Aufnahme aus 2014
Blick auf Verkaufsfläche und Umgebung - Aufnahme aus 2014
Straßenansicht - Verkaufsfläche links - Aufnahme aus 2014
Blick auf Verkaufsfläche und Umgebung - Aufnahme aus 2014
Blick auf Umgebung - Aufnahme aus 2014
Blick auf Verkaufsfläche und "Malzweg" - Aufnahme aus 2014
Blick auf Verkaufsfläche und "Malzweg" - Aufnahme aus 2014
Blick Richtung Oder-Spree-Kanal - Aufnahme aus 2014
Lageskizze
Lageskizze
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