Deutsche Internet Immobilien Auktionen

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Leerstehendes Wohnhaus in zentraler Ortslage im Taunus

Anlage 1 zum notariellen Grundstückskaufvertrag

Startpreis 1.000 EUR

Datenänderung

26.06.2019
Der Landkreis Limburg-Weilburg teilt im Schreiben vom 25.06.2019 mit, dass seitens der Behörde Auflagen und/oder Mängel für das Objekt gemäß Schreiben des Landkreises Limburg-Weilburg an den Veräußerer vom 31.05.2019 bestehen.

Der Landkreis Limburg-Weilburg teilte dem Veräußerer in diesem Schreiben u.a. mit, dass sich das Gebäude in einem schlechten baulichen Zustand befindet und wies darauf hin, dass eine Absperrung des gefährdeten Bereiches dringend erforderlich ist.

Ergänzend dazu teilte der Landkreis Limburg-Weilburg im Telefonat vom 25.06.2019 dem Auktionshaus mit, dass die von der Stadt Brechen aufgestellte Sicherung im Straßen-/ Gehwegbereich zwischenzeitlich von der Stadt wieder entfernt wurde.

Auf Rückfrage dazu teilte der Veräußerer per E-Mail vom 26.06.2019 dem Auktionshaus mit, dass sofort nachdem die Stadt Brechen die Sicherung im Straßen-/ Gehwegbereich entfernt hat, der Gehwegbereich wieder durch den Veräußerer gesichert wurde (siehe aktuelle Aufnahme unter Bilder).
Hinweis des Auktionshauses: Die Sicherung im Gehwegbereich gehört nicht zum Verkaufsgegenstand und wird zum Lasten-/Nutzenwechsel durch den Veräußerer zurückgebaut.

21.06.2019
Vertragsbestandteile:
Bei diesem Objekt kann der Kaufpreis nur auf einem Notaranderkonto des den Kaufvertrag beurkundenden Notars hinterlegt werden.

18.06.2019
Die Gemeinde Brechen teilt dem Auktionshaus im Schreiben vom 18.06.2019 mit, dass sich das Objekt im Geltungsbereich eines rechtskräftigen Flächennutzungsplanes befindet. Für das Objekt besteht kein Ensemble- und/oder Milieuschutz. Hinweise für Altlasten und/oder Bodenkontaminationen gibt es nicht. Erschließungskosten im Sinne des BauGB und/oder Ausbaubeiträge nach dem Kommunalabgabengesetz fallen im Jahr 2019/2020 nicht an.
Es bestehen folgende Auflagen und/oder Mängel für das Objekt: Dachstuhl sanierungsbedürftig, Nässeschäden.
In der E-Mail vom 18.06.2019 teilt die Gemeinde Brechen dem Auktionshaus mit, dass hinsichtlich der Dachstuhlsanierung verwaltungsseitig nur gesagt werden kann, dass der derzeitige Besitzer des Grundstückes, den Dachstuhl provisorisch so reparieren will, dass hierdurch keine Gefahr mehr für die Fußgänger ausgeht.
Hinweis des Auktionshauses: Gemäß Angabe des Veräußerers werden durch den Veräußerer keine Sicherungsmaßnahmen mehr am Objekt durchgeführt.

Objekt-Daten Beendet
Dokumente
Auktions-ID 309-0006
Standort Deutsche Internet Immobilien Auktionen
Immobilienart Wohnhaus/Geschäftshaus
Adresse Hauptstraße 19
65611 Brechen OT Werschau
Bundesland Hessen
Land Deutschland
Grundstücksgröße 116 m², lt. Grundbuchangabe.
Baujahr Keine Angabe.
Grundbuch
Amtsgericht Limburg a. d. Lahn von Werschau, Blatt 778, Flur 1, Flurstück 73
Belastungen im Grundbuch
Abt. II, lfd. Nr. 2: Grunddienstbarkeit bestehend in einem Wegrecht zugunsten des jeweiligen Eigentümers des Grundstücks Band 23 Blatt 777 (Flur 1, Flurstück 74).

Abt. III, lfd. Nr. 1: 2.000 Reichsmark Herausgabeanspruch mit vier vom Hundert jährlich zu verzinsen vom Tage der Eintragung an für eine am 28.02.1920 geborene Privatperson in Limburg.

Abt. III, lfd. Nr. 8: 50.000 Deutsche Mark Grundschuld ohne Brief für die Lübecker Hypothekenbank Aktiengesellschaft in Lübeck.

Der Ersteher übernimmt die Eintragung in Abt. II, lfd. Nr. 2 des Grundbuches als nicht wertmindernd auf den Kaufpreis.

Der Veräußerer verpflichtet sich zur Löschung der Eintragungen in Abt. III, lfd. Nrn. 1 und 8 des Grundbuches.
Wohnfläche
Wohnfläche Bemerkung Keine Angabe.
Gewerbefläche
Gewerbefläche Bemerkung
Gesamtfläche
Gesamtfläche Bemerkung Keine Angabe.
Nutzungsart Leerstehend
Aussage Schornsteinfeger
Aussage Bauamt
Die Gemeinde Brechen teilte dem Veräußerer in der E-Mail vom 12.02.2019 mit, dass für den Bereich des Grundstückes kein Bebauungsplan existiert. Das Grundstück ist daher baurechtlich nach § 34 BauGB zu beurteilen und im Flächennutzungsplan als ´Dorfgebiet´ klassifiziert. Das Objekt steht nicht unter Denkmalschutz und liegt nicht im Sanierung-, Umlegungs-, Stadtentwicklungs- oder Erhaltungssgebiet.

Das Kreisbauamt des Landkreises Limburg-Weilburg teilt im Protokoll der Ortsbesichtigung vom 13.08.2018 u. a. Folgendes mit:
Der Dachstuhl ist in einem sehr schlechten Zustand. Es sind durch dauerhaften Wassereintritt verfaulte sowie vom Holzwurm befallene tragende und nicht tragende Teile zu verzeichnen. Die Dacheindeckung ist schadhaft, sodass an mehreren Stellen Wassereintritt vorhanden sind. Bei Starkregen läuft das Wasser ins Treppenhaus, über die Treppen runter zur Haustür und wieder raus. Dadurch ist die OG-Decke im Bereich des Speicherzugangs (Flur) auf einer Fläche von ca. 1 m² durchnässt, durchgefault und heruntergefallen. Die Holztreppen sind ebenfalls durch das Wasser stark geschädigt und nicht mehr sicher. Das angrenzende Wohngebäude (Nr. 19 a) ist in diesem Zusammenhang durch den Wassereintritt in Nr. 19 in Mitleidenschaft gezogen und bereits geschädigt worden.
Bruttojahresmiete
Bruttojahresmiete Bemerkung
Betriebskostenanteil
Betriebskosten Bemerkung
Nettojahresmiete
Nettojahresmiete Bemerkung
Makrolage
Brechen ist eine Gemeinde im mittelhessischen Landkreis Limburg-Weilburg und liegt im südöstlichen Teil des Limburger Beckens zwischen Taunus und Westerwald.

Die früher dominierende Landwirtschaft ist auch heute noch bedeutend, fast 70 % der Gemeindefläche wird von weniger als zehn Vollerwerbsbetrieben landwirtschaftlich genutzt. Brechen hat sich jedoch zur Wohngemeinde gewandelt, 90 % der Erwerbstätigen verdienen ihren Lebensunterhalt in den umliegenden Städten, hauptsächlich aber im Rhein-Main-Gebiet.

Die Gemeinde ist durch die 6 km entfernte Anschlussstelle Limburg-Süd der A 3 an das Fernstraßennetz angebunden. Durch die Gemeinde verläuft die B 8.

Der Ortsteil Werschau gehört zu Brechen.
Mikrolage
Das Verkaufsobjekt befindet sich in zentraler Ortslage, an der Hauptstraße.

Die Umgebung besteht überwiegend aus Wohnbebauung.
Sanierungsgebiet
Nein
Denkmalschutz
Nein
Denkmalschutz Bemerkung
Keller
Feuchtigkeitsschäden, sanierungsbedürftiger Zustand.
Fassade
Fachwerkbauweise mit Außenputz. Der Zugang zum Wohnhaus befindet sich hofseitig.
Fenster
Holzfenster.
Dach / Dachrinnen / Schornstein
Dacheindeckung Schiefer. Dachstuhl verfault mit Holzwurmbefall. Tragende Teile sind betroffen.
Die Dachrinnen sind defekt.
Heizung
Ehemals Ölöfen.
Sanitär
Veraltete, einfache Ausstattung.
Elektro
Veraltete und erneuerungsbedürftige Ausstattung.
Treppen
Die gesamten Treppen sind durch eindringendes Regenwasser stark geschädigt und nicht mehr sicher begehbar.
Türen
Holztüren.
Erschließung
Laut Angabe des Veräußerers ist das Objekt mit Strom und Wasser erschlossen.

Die Wasserversorgung und der Telefonanschluss des rückwärtigen Nachbarhauses erfolgen durch den Keller des Verkaufsobjektes und müssen neu verlegt werden.
Sonstiges
Bitte beachten Sie, dass eine Aktualisierung/ Veränderung der Objektbeschreibung (Detail-Informationen zum Kaufobjekt) bis zum Tag der Zuschlagserteilung möglich ist.

Die Anlage 1 zum notariellen Grundstückskaufvertrag finden Sie unter dem Icon „Drucken“.
Internetadresse Gemeinde www.gemeinde-brechen.de
Behörde Gemeinde Brechen, Marktstraße 1, 65611 Brechen/ Niederbrechen, Tel.: 064 38/ 912 90
Besichtigungsverm. Außendienst Die Funktionsfähigkeit der Anlagen konnte vom Auktionshaus nicht geklärt werden.
Besichtigung für Kunden
Bitte nehmen Sie für einen Besichtigungstermin Kontakt mit uns auf. Das Auktionshaus weist darauf hin, dass jedes Begehen und Befahren des Objektes auf eigene Gefahr erfolgt und nur mit Zustimmung des Eigentümers erlaubt ist. Die Mitteilung von Angaben durch das Auktionshaus beinhaltet weder eine Zustimmung zum Betreten und Befahren des Objektes noch eine Aussage, dass das Betreten und Befahren des Objektes sicher möglich sind. Die Verkehrssicherungspflicht für das Objekt liegt beim Eigentümer. Das Auktionshaus haftet nicht für etwaige Schäden, die entstehen, wenn Sie das Objekt betreten oder befahren.
Energieausweis
Entfällt, Ausnahmetatbestand EnEV.
Vertragsbestandteile
Der Ersteher übernimmt die Eintragung in Abt. II, lfd. Nr. 2 des Grundbuches als nicht wertmindernd auf den Kaufpreis.

Der Veräußerer verpflichtet sich zur Löschung der Eintragungen in Abt. III, lfd. Nrn. 1 und 8 des Grundbuches.

Die Veräußerung erfolgt ausweislich des Grundbuches frei von Lasten in Abteilung II (außer lfd. Nr. 2) und III. Hiervon unberührt bleibt die Übernahme weiterer, etwa vorhandener, aus dem Grundbuch nicht ersichtlicher Lasten und Beschränkungen, insbesondere öffentlich-rechtlicher Lasten einschließlich etwaiger Baulasten sowie nicht im Grundbuch einzutragender Rechte an dem Grundstück ohne Anrechnung auf den Kaufpreis.

Soweit Lasten in Abteilung II des Grundbuches eingetragen sind bzw. werden, insbesondere Geh-, Fahr- und Leitungsrechte, sonstige Dienstbarkeiten sowie etwaige Sanierungsvermerke, sind diese von dem Ersteher ohne Anrechnung auf das Höchstgebot als nicht wertmindernd zu übernehmen. Dies gilt auch für Baulasten.

Die Grundstücksgrenzen sind nur durch eine Grenzfeststellung bestimmbar. Eine Kostenbeteiligung des Veräußerers ist ausgeschlossen.

Das Land Hessen hat die in seinem Eigentum befindlichen Objekte nicht versichert. Der Ersteher wird darauf hingewiesen, dass er für ausreichenden Versicherungsschutz ab dem Tage der wirtschaftlichen Übergabe von Lasten und Nutzen zu sorgen hat. Bis zu diesem Zeitpunkt bleibt die Verantwortung für dieses Grundstück selbstverständlich beim Land Hessen.

Der Verkauf erfolgt - so wie das Objekt steht und liegt - unter Vereinbarung des umfassenden Haftungsausschlusses gemäß Ziffer 5 und 6 der Versteigerungsbedingungen sowie ohne Räumungsverpflichtung des Veräußerers.
Zusammenfassung
Zum Aufruf kommt ein leerstehendes Wohnhaus in zentraler Ortslage.

Die Grundstücksgröße beträgt 116 m², lt. Grundbuchangabe.

Aufgrund des langen Leerstandes (seit Anfang 2012) und der unterlassenen Instandhaltung weist das Gebäude umfangreiche Bauschäden und -mängel auf. Insgesamt befindet sich das Wohnhaus in einem stark sanierungsbedürftigen bis ruinösen Zustand.

Unter anderem sind erhebliche Schäden an Dach, Dachkonstruktion und Decken vorhanden. Die Schiefereindeckung ist lose und abgängig, die Dachrinnen sind defekt und die Holzbalkendecke ist teilweise ein- bzw. durchgebrochen. Der Dachstuhl weist Holzwurmbefall und Schädlingsbefall auf. Feuchtigkeitsschäden an den Wänden sind zu verzeichnen. Die Holztreppen sind ebenfalls durch das Wasser stark geschädigt und nicht mehr sicher begehbar. Veraltete Sanitärausstattung und Elektroinstallationen. Keine funktionstüchtige Heizung.

Eine Untersuchung des Schädlingsbefalls durch einen Sachverständigen ist bislang nicht erfolgt. Nach Angaben des Veräußerers liegen diesem keine detaillierten Informationen zu dem jeweiligen Befall vor.

Aufgrund dass es sich bei dem Verkaufsobjekt um eine Fiskalerbschaft handelt, kann der Veräußerer keine weiteren Angaben zum Gebäude sowie zum Zustand des Gebäudes machen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass aufgrund der Dach- und Deckenschäden Einsturzgefahr besteht und ein gefahrloses Betreten des Verkaufsobjektes nicht möglich ist.

Das angrenzende Wohngebäude (Nr. 19 a) ist im Zusammenhang mit dem Wassereintritt im Verkaufsobjekt in Mitleidenschaft gezogen und bereits geschädigt worden.

Da das Wohngebäude traufseitig an den Gehweg grenzt, besteht aufgrund der abgängigen Schiefereindeckung eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit. Der Veräußerer teilt dazu mit, dass eine Absperrung des gefährdeten Bereiches durch einen Bauzaun erfolgt ist, dieser wird zum Lasten-/Nutzenwechsel durch den Veräußerer zurückgebaut. Die Straße wurde durch die Gemeinde gesichert. Der Ersteher hat ab dem Lasten-/ Nutzenwechsel für die Sicherung des Objektes zu sorgen.

Der Veräußerer teilt ferner mit, dass bei einer Öffnung eines Gefaches zur direkt angrenzenden Wohnbebauung festgestellt wurde, dass außer der Fachwerkkonstruktion einschließlich Außenputz, keine weitere Wand vorhanden ist. Vielmehr wurde lediglich im Zuge des Anbaues eine Putzträgerplatte von außen auf den vorhandenen Putz gesetzt. Diese bildet die einzige Abgrenzung zwischen dem Verkaufsgegenstand und dem angrenzenden Wohnhaus.

Das Grundstück zeigt leichtes Gefälle nach Norden. Dadurch weist das Gebäude unterschiedliche Höhen auf und der Keller liegt augenscheinlich straßenseitig teilweise über Straßenniveau.

Die Wasserversorgung und der Telefonanschluss des rückwärtigen angrenzenden Wohnhauses Nr. 19a erfolgt derzeit durch den Keller des Verkaufsgegenstandes. Des Weiteren besteht ein dinglich gesichertes Wegerecht für das dahinterliegende Wohnhaus Nr. 19 a über den Verkaufsgegenstand.

Im Gebäude befinden sich partiell alte Ausstattungsgegenstände sowie Müllablagerungen. Der vereinbarte Kaufpreis (Meistgebot) bezieht sich ausschließlich auf das Grundstück nebst Gebäuden und wesentlichen Bestandteilen. Nicht mit veräußert werden die im Objekt befindlichen, benutzten, teils abgenutzten Einrichtungsgegenstände. Der Verkauf erfolgt insofern ohne Räumungsverpflichtung des Veräußerers, der mit Übergabe des Objektes sein Eigentum an den beweglichen Gegenständen aufgibt. Es liegt im Ermessen des Erstehers, die beweglichen Gegenstände zu entsorgen bzw. weiter zu benutzen.

Eine Besichtigung durch das Auktionshaus fand nicht statt.

Diese Angaben dienen der beispielhaften Wiedergabe des Zustandes. Es besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit der Aufzählung.
Kontakt kontakt@dga-ag.de
Beschreibung
Bemerkung
* zzgl. Auktionscourtage auf den Zuschlagspreis

Ende der Anlage 1 zum notariellen Grundstückskaufvertrag

Bilder 309-0006 - Leerstehendes Wohnhaus in zentraler Ortslage im Taunus

Verkaufsobjekt und Umgebung
Aktuelles Foto von der Sicherung des Gehwegbereiches vor dem Verkaufsobjekt
Verkaufsobjekt und Umgebung
Verkaufsobjekt und Umgebung
Zugang zum Verkaufsobjekt
Zugang zum Verkaufsobjekt
Innenansicht
Innenansicht
Innenansicht
Innenansicht
Öffnung Gefache zum Nachbargebäude
Innenansicht
Innenansicht
Detailansicht
Innenansicht
Lageskizze
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