Deutsche Internet Immobilien Auktionen

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Ehemaliges Empfangsgebäude und Nebengebäude

Anlage 1 zum notariellen Grundstückskaufvertrag

Startpreis 1.000 EUR

Datenänderung

02.04.2019
Das Amt Penzliner Land teilt dem Auktionshaus im Schreiben vom 28.03.2019 mit, dass seitens der Behörde lt. Aktenlage keine Auflagen und/oder Mängel für das Objekt bestehen. Erschließungskosten im Sinne des BauGB und/oder Ausbaubeiträge nach dem Kommunalabgabengesetz fallen im Jahr 2019/2020 nicht an.

25.03.2019
Der Veräußerer teilt dem Auktionshaus im Schreiben vom 25.03.2019 mit, dass das 50-Hz-Kabel, welches in der Bezugsurkunde (M 189/2019 vom 12.03.2019 des Notars Martin Heidemann, Berlin) in der Anlage 3 gelb gekennzeichnet ist, nicht mehr vorhanden ist.
Die Regelungen der vorgenannten Bezugsurkunde unter den § 3 Abs. 6 und 7 (unter anderem Eintragung einer Dienstbarkeit) entfallen.

Objekt-Daten Beendet
Dokumente
Auktions-ID 302-0005
Standort Deutsche Internet Immobilien Auktionen
Immobilienart Sonstige
Adresse Bahnhofstraße (neben Hausnummer 5 B)
17219 Möllenhagen
Bundesland Mecklenburg-Vorpommern
Land Deutschland
Grundstücksgröße 2.808 m² (Teilfläche), lt. Bezugsurkunde
Baujahr
Grundbuch
Amtsgericht Waren (Müritz) von Möllenhagen, Blatt 610, Flur 2, Flurstück 74/1 (Teilfläche)
Belastungen im Grundbuch
Abt. II: Keine Eintragungen.

Abt. III: Keine Eintragungen.
Wohnfläche
Wohnfläche Bemerkung
Gewerbefläche
Gewerbefläche Bemerkung
Gesamtfläche
Gesamtfläche Bemerkung
Nutzungsart Leerstehend
Aussage Schornsteinfeger
Aussage Bauamt
Bisher keine Auskunft erhalten.
Bruttojahresmiete
Bruttojahresmiete Bemerkung
Betriebskostenanteil
Betriebskosten Bemerkung
Nettojahresmiete
Nettojahresmiete Bemerkung
Makrolage
Möllenhagen ist eine Gemeinde im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte in Mecklenburg-Vorpommern. Die Gemeinde wird vom Amt Penzliner Land mit Sitz in der Stadt Penzlin verwaltet.

Die Gemeinde liegt direkt an der B 192 als Verbindung nach Westen, Richtung Waren (Müritz) und nach Neubrandenburg im Osten. Die B 194 verläuft unweit westlich der Gemeinde. Der Süden der Gemeinde ist über die Kreisstraße 10 und der Norden über die Kreisstraße 7 erschlossen.

Die A 20 ist über die B 192 in Richtung Neubrandenburg zu erreichen, über Waren (Müritz) die A 19.

Zu Möllenhagen gehören die Ortsteile Bauernberg, Freidorf, Groß Varchow, Hoppenbarg, Kraase, Lehsten, Rethwisch, Rockow und Wendorf. Möllenhagen selbst wird vor allem durch die Industrie und Gewerbeansiedlung geprägt und seine Ortsteile von der Landwirtschaft.
Mikrolage
Das Verkaufsobjekt liegt am nördlichen Ortsrand von Möllenhagen, westlich der Bahnhofstraße und südlich von Bahntrassen. Die Bebauung Bahnhofstraße 5 B grenzt nördlich an die Bahntrassen.
Sanierungsgebiet
Nein
Denkmalschutz
Nein
Denkmalschutz Bemerkung
Keller
Fassade
Fenster
Dach / Dachrinnen / Schornstein
Heizung
Sanitär
Elektro
Treppen
Türen
Erschließung
Siehe Zusammenfassung.
Sonstiges
Bitte beachten Sie, dass eine Aktualisierung / Veränderung der Objektbeschreibung (Detail-Informationen zum Kaufobjekt) bis zum Tag der Zuschlagserteilung möglich ist.

Die Anlage 1 zum notariellen Grundstückskaufvertrag finden Sie unter dem Icon „Drucken“.
Internetadresse Gemeinde www.amt-penzliner-land.de
Behörde Amt Penzliner Land, Warener Chaussee 55a, 17217 Penzlin, Tel.: 039 62/ 25 51 -0
Besichtigungsverm. Außendienst Die Funktionsfähigkeit der Anlagen konnte vom Auktionshaus nicht geklärt werden.
Besichtigung für Kunden
Bitte nehmen Sie für einen Besichtigungstermin Kontakt mit uns auf. Das Auktionshaus weist darauf hin, dass jedes Begehen und Befahren des Objektes auf eigene Gefahr erfolgt und nur mit Zustimmung des Eigentümers erlaubt ist. Die Mitteilung von Angaben durch das Auktionshaus beinhaltet weder eine Zustimmung zum Betreten und Befahren des Objektes noch eine Aussage, dass das Betreten und Befahren des Objektes sicher möglich sind. Die Verkehrssicherungspflicht für das Objekt liegt beim Eigentümer. Das Auktionshaus haftet nicht für etwaige Schäden, die entstehen, wenn Sie das Objekt betreten oder befahren.
Energieausweis
Entfällt, Ausnahmetatbestand EnEV.
Vertragsbestandteile
Abweichend von den Allgemeinen Versteigerungsbedingungen, Ziffer 8. ist die Vorlage der Katasterunterlagen über die Bildung des Kaufgrundstückes und die beglaubigte Identitätserklärung beim Notar keine Voraussetzung zur Auszahlung des Kaufpreises.

Dem Ersteher ist bekannt, dass das Objekt von der Deutschen Bahn AG stammt und damit zahlreiche bahnspezifische Verpflichtungen übernommen werden müssen. Diese bahnspezifischen Verpflichtungen bzw. Besonderheiten sowie im Zuge des Erwerbs im Grundbuch dinglich zu sichernde Rechte sind in der Bezugsurkunde UR-Nr. M 189/2019 des Notars Martin Heidemann, vom 12.03.2019, zusammengefasst, auf deren Inhalt wird im Kaufvertrag verwiesen. Diese Bezugsurkunde wird dem Ersteher in beglaubigter Abschrift übergeben.

Für dieses Objekt sind unter anderem folgende bahnspezifische Besonderheiten sowie noch grundbuchlich zu sichernde Dienstbarkeiten in der oben genannten Bezugsurkunde geregelt:

- Hinweise zu Bodenkontaminationen,
- Freistellung von Bahnbetriebszwecken,
- Versorgung durch Bahnmedien,
- Immissionsduldung durch angrenzende Bahnnutzung
- Einfriedung Kaufgegenstand

- Sicherung von Kabel- und Versorgungsleitungen, bahntechnischen Anlagen sowie Wegerechte

Die speziell für das jeweilige Objekt geltenden und zu übernehmenden Wege- und Leitungsrechte und Nutzungsbeschränkungen etc. ergeben sich im Einzelnen aus der Bezugsurkunde. Der Ersteher übernimmt alle sich aus der Bezugsurkunde ergebenden Verpflichtungen des ´Käufers´.

Darüber hinaus erfolgt die Veräußerung ausweislich des Grundbuches frei von Lasten in Abteilung II und III. Hiervon unberührt bleibt die Übernahme weiterer, etwa vorhandener, aus dem Grundbuch nicht ersichtlicher Lasten und Beschränkungen, insbesondere öffentlich-rechtlicher Lasten einschließlich etwaiger Baulasten sowie nicht im Grundbuch einzutragender Rechte an dem Grundstück ohne Anrechnung auf den Kaufpreis.

Soweit Lasten in Abteilung II des Grundbuches eingetragen sind bzw. werden, insbesondere Geh-, Fahr- und Leitungsrechte, sonstige Dienstbarkeiten sowie etwaige Sanierungsvermerke, sind diese von dem Ersteher ohne Anrechnung auf das Höchstgebot als nicht wertmindernd zu übernehmen. Dies gilt auch für Baulasten.

Der Ersteher ist verpflichtet im Falle einer Übertragung des - ganzen oder teilweisen - Kaufobjekts auf einen Anderen diesem sämtliche in diesem Vertrag übernommenen Verpflichtungen und Verzichte - auch soweit sie nicht dinglich gesichert sind - aufzuerlegen mit der Maßgabe, dass auch alle weiteren Rechtsnachfolger entsprechend zu verpflichten sind. Dies gilt auch für die Freistellungsverpflichtung wegen etwaiger Verunreinigungen des Kaufobjekts und den Verzicht auf Ansprüche nach § 24 Abs. 2 BBodSchG und § 9 Abs. 2 Umweltschadensgesetz (USchadG).

Der Kaufgegenstand wird mit allen gesetzlichen Bestandteilen, Aufbauten und sämtlichem Zubehör, soweit sie im Eigentum des Veräußerers/Eigentümers stehen, verkauft. Nicht mitverkauft sind die Anlagen gemäß o.g. Bezugsurkunde.

Der Veräußerer hat in der Regel die in seinem Eigentum befindlichen Objekte nicht versichert. Der Ersteher wird darauf hingewiesen, dass er für ausreichenden Versicherungsschutz ab Besitzübergang zu sorgen hat.

Entgegen Ziffer 7 der allgemeinen Versteigerungsbedingungen erfolgt der Nutzen-/Lastenwechsel an dem Monatsersten, der auf die vollständige Kaufpreishinterlegung folgt, frühestens jedoch zum 01. Juli 2019.

Der Verkauf erfolgt - so wie das Objekt steht und liegt - unter Vereinbarung des umfassenden Haftungsausschlusses gemäß Ziffer 5 und 6 der Versteigerungsbedingungen, wie besichtigt oder nicht besichtigt sowie ohne Räumungsverpflichtung des Veräußerers.
Zusammenfassung
Zum Aufruf kommt eine noch zu vermessende Teilfläche des Flurstückes 74/1 der Flur 2 mit einer Größe von 2.808 m². Die Teilung und Vermessung wird vom Veräußerer beauftragt und bezahlt.

Das Verkaufsobjekt ist im südöstlichen Bereich mit einem leerstehenden, ehemaligen Empfangsgebäude und 2 massiven Nebengebäuden bebaut. Die Gebäude befinden sich in einem stark sanierungsbedürftigen bis ruinösen Zustand. Unter anderem sind Mauerwerks- und Feuchtigkeitsschäden sowie undichte Dächer und umfangreiche Deckendurchbrüche vorhanden.

In Richtung Westen schließen sich eine verwilderte Gartenfläche und eine steile Böschung mit Graben an. Die Verkaufsfläche ist partiell mit Bäumen und Büschen bewachsen.

Der Veräußerer teilt mit, dass das Verkaufsobjekt im Außenbereich gemäß § 35 BauGB liegt und sich in der Trinkwasserschutzzone III befindet. Eine Bauvoranfrage für die Umnutzung des Bahnhofs (Empfangsgebäude zur Wohnung) ist 2018 abgelehnt worden. Der Ablehungsbescheid ist unter Dokumente veröffentlicht.

Der Ersteher ist gemäß Bezugsurkunde zur teilweisen Einfriedung des Verkaufsgegenstandes verpflichtet.

Im westlichen Grundstücksbereich befindet sich ferner eine alte Schachtanlage. Die Funktionsfähigkeit der Schachtanlage sind dem Veräußerer und dem Auktionshaus nicht bekannt.

Auf dem Kaufgegenstand befindet sich noch Eisenbahninfrastruktur (unter anderem ein Schmutzwasserkanal, ein Schmutz-Mischwasserkanal und Anlagen (50-Hz-Kabel)). Nähere Erläuterungen und zukünftige Regelungen sind in der Bezugsurkunde dargelegt.

Gemäß Bezugsurkunde räumt der Ersteher der DB Netz AG ein Nutzungs- und Unterhaltungsrecht für ein 50-Hz-Kabel mit den dazugehörigen Nebenanlagen über einen Teilbereich des Verkaufsobjektes ein. Dieses Nutzungs- und Unterhaltungsrecht wird im Zuge der Kaufvertragsabwicklung in Form einer Dienstbarkeit in Abt. II des Grundbuches eingetragen.

Dem Ersteher ist bekannt, dass der Kaufgegenstand in der Vergangenheit industriell und/oder zu Bahnzwecken genutzt wurde und er daher verunreinigt sein kann. Auf dem Kaufgegenstand befindet sich eine Altlastenverdachtsfläche (B-001073-069, ehemaliges Schmiermittellager).

Dem Ersteher sind folgende Gutachten und Unterlagen bekannt:
- Historische Altlastenerkundung Standort Waren Nr. 1073 des NAFU-Ingenieurbüro GmbH & Co KG, Malchin, vom 16.03.1998
- Stellungnahme des Sanierungsmanagement der DB AG vom 18.01.2019

Sämtliche Aussagen der vorgenannten Gutachten und/oder sonstiger durch den Veräußerer zur Verfügung gestellter Unterlagen zu Verunreinigungen des Kaufgegenstandes stellen keine Beschaffenheitsvereinbarung der Parteien dar.

Die Ableitung von Regen- und Schmutzwasser vom Kaufgegenstand erfolgt vermutlich in Abwasseranlagen des Verkäufers außerhalb des Kaufgegenstandes. Der Veräußerer weist darauf hin, dass diese Entsorgung keinen Fortbestand hat und die Nutzung der Abwasseranlagen des Veräußerers nicht möglich ist. Der Ersteher hat auf eigene Kosten die Trennung der bestehenden Kanäle und einen Anschluss an die öffentliche Kanalisation herzustellen.

Das Objekt ist noch nicht von Bahnbetriebszwecken freigestellt und kann aufgrund der weiterhin betriebsnotwendigen Anlagen des Veräußerers auch nicht freigestellt werden.

Diese Angaben dienen der beispielhaften Wiedergabe des Zustandes. Es besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit der Aufzählung.
Kontakt kontakt@dga-ag.de
Beschreibung
Bemerkung
* zzgl. Auktionscourtage auf den Zuschlagspreis

Ende der Anlage 1 zum notariellen Grundstückskaufvertrag

Bilder 302-0005 - Ehemaliges Empfangsgebäude und Nebengebäude

Blick auf das ehemalige Empfangsgebäude
Ehemaliges Empfangsgebäude
Ehemaliges Empfangsgebäude
Ehemaliges Empfangsgebäude
Ehemaliges Empfangsgebäude
Verkaufsobjekt
Nebengebäude
Nebengebäude
Zugang zum ehemaligen Empfangsgebäude
Innenansicht ehem. Empfangsgebäude
Innenansicht ehem. Empfangsgebäude
Detailansicht
Innenansicht ehem. Empfangsgebäude
Detailansicht
Westlicher Grundstücksbereich und Umgebung
Westlicher Grundstücksbereich und Umgebung
Verkaufsobjekt links und Umgebung
Blick in die Umgebung mit Bahnübergang
Lageskizze - Grundveräußerungsplan
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