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Leerstehendes, ehemaliges Pförtnergebäude & Wasseraufbereitungsanlage innerhalb des Gewerbe- und Industrieparks ´Brefeld´

  • Blick auf das ehemalige Pförtnergebäude - Leerstehendes, ehemaliges Pförtnergebäude & Wasseraufbereitungsanlage innerhalb des Gewerbe- und Industrieparks ´Brefeld´
    Blick auf das ehemalige Pförtnergebäude
  • Blick auf das ehemalige Pförtnergebäude - Leerstehendes, ehemaliges Pförtnergebäude & Wasseraufbereitungsanlage innerhalb des Gewerbe- und Industrieparks ´Brefeld´
    Blick auf das ehemalige Pförtnergebäude
  • Blick auf das Verkaufsobjekt - Leerstehendes, ehemaliges Pförtnergebäude & Wasseraufbereitungsanlage innerhalb des Gewerbe- und Industrieparks ´Brefeld´
    Blick auf das Verkaufsobjekt
  • Blick auf das Gebäude der Wasseraufbereitungsanlage - Leerstehendes, ehemaliges Pförtnergebäude & Wasseraufbereitungsanlage innerhalb des Gewerbe- und Industrieparks ´Brefeld´
    Blick auf das Gebäude der Wasseraufbereitungsanlage
  • Innenansicht Wasseraufbereitungsanlage - Leerstehendes, ehemaliges Pförtnergebäude & Wasseraufbereitungsanlage innerhalb des Gewerbe- und Industrieparks ´Brefeld´
    Innenansicht Wasseraufbereitungsanlage
  • Lageskizze - Leerstehendes, ehemaliges Pförtnergebäude & Wasseraufbereitungsanlage innerhalb des Gewerbe- und Industrieparks ´Brefeld´
    Lageskizze
  • Lageskizze mit Luftbildunterlegung - Leerstehendes, ehemaliges Pförtnergebäude & Wasseraufbereitungsanlage innerhalb des Gewerbe- und Industrieparks ´Brefeld´
    Lageskizze mit Luftbildunterlegung
  • Lageskizze mit Umgebung und Luftbildunterlegung - Leerstehendes, ehemaliges Pförtnergebäude & Wasseraufbereitungsanlage innerhalb des Gewerbe- und Industrieparks ´Brefeld´
    Lageskizze mit Umgebung und Luftbildunterlegung

Auktions-ID 476-0003

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Datenänderung

08.06.2026
Der Veräußerer teilt bezüglich der Vornutzung des Verkaufsobjektes Folgendes mit:
• Industrieelle Nutzung des Geländes seit ca. 1895 (Bergbau)
• Schacht/ Grubenhohlräume auf angrenzenden Flurstücken nicht verfüllt
• Stillegung Schacht 1926
• 1935 – 1945 Heeresmunitionsanstalt der deutschen Wehrmacht
• 1945 Nutzung des Geländes durch Fa. Eggeling Egeln

Auf dem Grundstück, mittig im Bereich der stark verwilderten Fläche, befindet sich ein Brunnen. Dem Veräußerer liegen zu dem Brunnen keine Informationen vor. Es ist weder der Grund der Errichtung noch die Tiefe oder andere Informationen bekannt. Aus den genannten Gründen ist seitens des Veräußerers kein Rückbau vorgesehen.

Zu der Straßenlaterne im östlichen Grundstücksbereich, befinden sich im südlichen Grundstücksbereich zwei weitere Straßenlaternen. Ob die Laternen tatsächlich auf dem Grundstück oder noch auf dem öffentlichen Bereich stehen, müsste anhand einer Grenzfeststellung durch den Ersteher ermittelt werden.

Objekt-Daten

  • Händler-Standort
    Deutsche Internet Immobilien Auktionen
  • Titel Leerstehendes, ehemaliges Pförtnergebäude & Wasseraufbereitungsanlage innerhalb des Gewerbe- und Industrieparks ´Brefeld´
  • Immobilienart Sonstige
  • Adresse
    Friedrich-Engels-Straße (neben der Hausnummer 5 B)
    39435 Bördeaue OT Tarthun
  • Bundesland Sachsen-Anhalt
  • Land Deutschland
  • Grundstücksgröße 4.327 m², lt. Grundbuchangabe.
  • Baujahr Nicht bekannt.
  • Grundbuch
    Amtsgericht Aschersleben von Tarthun, Blatt 826, Flur 4, Flurstück 3/19
  • Belastungen im Grundbuch
    Abt. II: Keine Eintragungen.

    Abt. III: Keine Eintragungen.
  • Nutzungsart Leerstehend
  • Aussage Bauamt
    Die Untere Denkmalschutzbehörde des Salzlandkreises teilte dem Veräußerer im Schreiben vom 02.02.2016 für das Verkaufsflurstück und die benachbarten Flurstücke Folgendes mit: Das Objekt ist im Denkmalverzeichnis des Landes Sachsen-Anhalt als Baudenkmal erfasst. Baudenkmale sind Kulturdenkmale im Sinne des § 2 Abs. 2 Nr. 1 Denkmalschutzgesetz des Landes Sachsen-Anhalt (DenkmSchG LSA).
    Bei der Heeresmunitions-, bzw. Luftmunitionsanstalt handelt es sich um ein einzigartiges frühes Geschichtszeugnisse für die getarnte Aufrüstung und den Bruch des Versailler Vertrages durch den Nationalsozialismus in Deutschland. Das Areal ist aufgrund des Seltenheitswertes (eine der letzten erhaltenen Anlagen) von besonderer dokumentarischer Bedeutung. Als denkmalkonstituierend muss die Sachgesamtheit aus mehreren Bauten angesehen werden:
    - Pförtnerhaus (Flurstück 3/19)
    - Verwaltungsbau (Flurstück 3/30)
    - Ehemaliges Versandgebäude (Flurstück 3/5), über Schacht I als verkleideter Bunker
    - Schacht- und Fördermaschinengebäude am Schacht Brefeld II (Flurstück 7/5)
    Das eindrucksvolle Verwaltungsgebäude stellt diesbezüglich zusammen mit dem Pförtnerhäuschen eine markante und wenig gestörte Baugruppe von städtebaulicher Bedeutung dar. Beides ist unbedingt mit den charakteristischen Baudetails der 1930er Jahre zu erhalten.
    Bei den Flurstücken 3/32 und 5/4 handelt es sich um sogenannte Flächen mit Erlaubnisvorbehalt ohne konstituierenden Gebäudebestand, um den Umgebungsschutzbereich im unmittelbaren Umfeld vorgenannter Hochbauten klar abzugrenzen.

    Es wird darauf hingewiesen, dass alle Maßnahmen, die zu einer Veränderung des Kulturdenkmals im Sinne des § 14 DenkmSchG LSA führen, einer Genehmigungspflicht unterliegen, da es der Gesetzgeber grundsätzlich untersagt hat, Denkmale zu zerstören, zu gefährden oder so zu verändern, dass der Denkmalwert beeinträchtigt wird. Demnach bedarf einer Genehmigung durch die zuständige untere Denkmalschutzbehörde, wer ein Kulturdenkmal
    - instandsetzen, umgestalten oder verändern,
    - in seiner Nutzung verändern,
    - durch Errichtung, Wegnahme oder Hinzufügen von Anlagen in seiner Umgebung im Bestand und Erscheinungsbild verändern, beeinträchtigen oder zerstören,
    - von seinem Standort entfernen oder
    - beseitigen oder zerstören will.
    Des Weiteren wird darauf hingewiesen, dass die Veräußerung eines Kulturdenkmals gemäß § 17 Abs. 1 DenkmSchG LSA schriftlich bei der zuständigen Denkmalschutzbehörde anzuzeigen ist.
  • Sanierungsgebiet
    Nein
  • Denkmalschutz
    Ja
  • Denkmalschutz Bemerkung
    Das Objekt ist im Denkmalverzeichnis des Landes Sachsen-Anhalt als Baudenkmal erfasst.
  • Erschließung
    Der Verkaufsgegenstand liegt an der Friedrich-Engels-Straße. Zur medientechnischen Erschließung liegen keine Informationen vor. Es ist davon auszugehen, dass sämtliche möglicherweise noch vorhandenen Anschlüsse veraltet bzw. defekt und/oder vom Hauptversorgungssystem getrennt sind.
  • Sonstiges
    Bitte beachten Sie, dass eine Aktualisierung / Veränderung der Objektbeschreibung (Detail-Informationen zum Kaufobjekt) bis zum Tag der Zuschlagserteilung möglich ist.

    Die Anlage 1 zum notariellen Grundstückskaufvertrag finden Sie unter dem Icon „Drucken“.

    Bei Kaufpreisen bis 10.000,00 EUR ist der Kaufpreis auf das Treuhandkonto des Auktionators Thomas Engel zu hinterlegen.
  • Internetadresse Gemeinde
    www.egelnermulde.de
  • Behörde Verbandsgemeinde Egelner Mulde, Markt 18, 39435 Egeln, Tel.: 039 268/ 944 -0
  • Besichtigungsverm. Außendienst kein
  • Besichtigung für Kunden
    Bitte nehmen Sie für einen Besichtigungstermin Kontakt mit uns auf. Das Auktionshaus weist darauf hin, dass jedes Begehen und Befahren des Objektes auf eigene Gefahr erfolgt und nur mit Zustimmung des Eigentümers erlaubt ist. Die Mitteilung von Angaben durch das Auktionshaus beinhaltet weder eine Zustimmung zum Betreten und Befahren des Objektes noch eine Aussage, dass das Betreten und Befahren des Objektes sicher möglich sind. Die Verkehrssicherungspflicht für das Objekt liegt beim Eigentümer. Das Auktionshaus haftet nicht für etwaige Schäden, die entstehen, wenn Sie das Objekt betreten oder befahren.
  • Energieausweis
    Entfällt, Ausnahmetatbestand GEG.
  • Vertragsbestandteile
    Die genauen Grundstücksgrenzen sind nur durch eine Grenzfeststellung bestimmbar. Eine Kostenbeteiligung des Veräußerers ist ausgeschlossen.

    Der Verkauf erfolgt - so wie das Objekt steht und liegt - unter Vereinbarung des umfassenden Haftungsausschlusses gemäß Ziffer 7 der Versteigerungsbedingungen sowie ohne Räumungsverpflichtung des Veräußerers.
  • Zusammenfassung
    Zum Aufruf kommt ein ehemaliges Pförtnergebäude und eine ehemalige Wasseraufbereitungsanlage innerhalb des Gewerbe- und Industrieparks ´Brefeld´ mit einer Grundstücksgröße von 4.327 m², lt. Grundbuchangabe.

    Die Gebäude stehen seit etwa 1992 leer. Das Pförtnergebäude befindet sich in einem sanierungsbedürftigem und das Gebäude der Wasseraufbereitungsanlage in einem ruinösen Zustand. Unter anderem ist das Dach der Wasseraufbereitungsanlage großflächig heruntergebrochen und es sind Mauerwerks- sowie Feuchtigkeitsschäden vorhanden. Die Fenster beider Gebäude stehen teilweise offen bzw. sind gesichert und es sind Vandalismusschäden in Form von Graffiti zu verzeichnen.

    Das Verkaufsobjekt ist im Denkmalverzeichnis des Landes Sachsen-Anhalt als Baudenkmal erfasst. Große Teile der Gebäude im Gewerbegebiet stehen unter Denkmalschutz als Heeresmunitionsanstalt, Luftmunitionsanstalt (Nutzung von ca. 1935 - 1945). Die Genehmigungsfähigkeit eines Abrisses wurde vom Auktionshaus und Veräußerer nicht geprüft.

    Der Veräußerer teilt mit, dass ein Altlastenverdacht nicht abgeleitet werden konnte, daher ist das gesamte Objekt in die Verdachtsklasse 1 eingestuft. Der Veräußerer ist von der Kostenlast gem. Art. 1 § 4 Abs. 3 Umweltrahmengesetz für öffentl.-rechtl. erforderliche Gefahrenabwehrmaßnahmen für vor dem 01.07.1990 verursachte Schäden freigestellt und gibt diese Freistellung an den Ersteher weiter.

    Gemäß Aussage des Veräußerers ist der gesamte Industriepark Teil des rechtskräftigen Bebauungsplanes Nr. 01 ´Gewerbe- und Industriepark Brefeld´. Das Grundstück des Pförtnergebäudes Tarthun ist als Mischgebiet ausgewiesen.

    Das mit Bäumen bewachsene Grundstück ist naturbelassen. Augenscheinlich befindet sich im östlichen Grundstücksbereich eine Straßenlaterne. Dem Veräußerer liegt keine vertragliche Vereinbarung über eine Nutzung vor. Eine Klärung obliegt dem Ersteher.

    Eine Besichtigung des Verkaufsgegenstandes durch einen Mitarbeiter des Auktionshauses fand nicht statt. Daher können keine weiteren Angaben zu Bauschäden und -mängeln, zum Innen- sowie baulichen Zustand und zur ehemaligen Ausstattung des Verkaufsgegenstandes gemacht werden. Es ist davon auszugehen, dass die Gebäude über keinerlei funktionstüchtige Gebäudeausrüstungen verfügen. Es sind allumfassende Sanierungs-, Instandsetzungs- und Modernisierungsmaßnahmen notwendig.

    Diese Angaben dienen der beispielhaften Wiedergabe des Zustandes. Es besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit der Aufzählung.
  • Kontakt
    kontakt@dga-ag.de
* zzgl. Auktions-Aufgeld auf den Zuschlagspreis
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