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Detail-Informationen
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Auktionslimit
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800,00 € *
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Auktionsende
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03.12.2009 ab
11:00 h **
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Adresse
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Tanzberg,
98639
Walldorf bei Meiningen,
Thüringen
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Grundstücksgrösse
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Ca. 248 m²
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Baujahr
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Ursprung ca. 1592 (Scheune), Umbau ca. 1789
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Grundbuch
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Amtsgericht Meiningen von Walldorf, Blatt 214, Flurstück 132
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Belastungen im Grundbuch
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Abt. II: Noch einzutragender Sanierungsvermerk
Abt. III: keine Eintragungen
Der Ersteher übernimmt den noch einzutragenden Sanierungsvermerk in Abt. II 1 des Grundbuches als nicht wertmindernd auf den Kaufpreis.
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Wohnfläche
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Gewerbefläche
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Ca. 150 m² Nutzfläche im Gewölbekeller.
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Gesamtfläche
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Ca. 150 m²
siehe Nutzfläche.
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Nutzungsart
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Vertragsfrei
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Aussage Schornsteinfeger
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Entfällt.
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Aussage Bauamt
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Die Gemeinde Walldorf teilt im Schreiben vom 31.07.2007 folgendes mit: Das Objekt befindet sich im Innenbereich gemäß § 34 BauGB und im Geltungsbereich eines rechtskräftigen Flächennutzungsplanes mit Ausweisung als Mischgebiet, Sanierungsgebiet. Das Grundstück befindet sich im Sanierungsgebiet und steht unter Denkmalschutz (Kulturdenkmal). Dem Amt liegen keine Hinweise für Altlasten und/oder Bodenkontaminationen vor.
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Bruttojahresmiete
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Vertragsfrei
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Betriebskostenanteil
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Vertragsfrei
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Nettojahresmiete
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Vertragsfrei
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Sanierungsgebiet
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ja
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Denkmalschutz
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ja
Kulturdenkmal
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Besondere
Vertragsbestandteile
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Der Ersteher übernimmt den noch einzutragenden Sanierungsvermerk in Abt. II 1 des Grundbuches als nicht wertmindernd auf den Kaufpreis.
Die Grundstücksgrenzen sind nur durch eine Grenzfeststellung bestimmbar. Eine Kostenbeteiligung des Verkäufers ist ausgeschlossen.
Das Objekt befindet sich im förmlich festgesetzten Sanierungsgebiet. Der Kaufvertrag bedarf zu seiner Wirksamkeit der Genehmigung durch die Sanierungsverwaltungsstelle für den Fall, dass diese von der Verwaltungsbehörde verweigert wird, behält sich der Einlieferer vor, von dem Kaufvertrag zurückzutreten.
Unabhängig vom Vorliegen der sanierungsrechtlichen Genehmigung ist der Kaufpreis vier Wochen nach Zuschlag zu hinterlegen.
Der Verkäufer haftet nicht für Belastungen, die ihm nicht bekannt sind bzw. nicht im Grundbuch eingetragen sind, insbesondere Nutzungsrechte der ehemaligen DDR.
Der hier erteilte Zuschlag bedarf der Genehmigung der Zentrale unserer Auftraggeberin in Frankfurt am Main.
Der Verkauf erfolgt - so wie das Objekt steht und liegt - unter Vereinbarung des umfassenden Haftungsausschlusses gemäß Ziffer 5 und 6 der Versteigerungsbedingungen sowie ohne Räumungsverpflichtung des Veräußerers.
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Zusammenfassung
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Zum Aufruf kommt ein freiliegendes Eckgrundstück mit keilförmigen Zuschnitt.
Grundstücksgröße ca. 248 m².
Ca. 150 m² Nutzfläche im Gewölbekeller.
Das Grundstück stellt im Bereich der nordwestlich verlaufenden Hauptstraße `Tanzberg` eine ebene, parkähnliche Grünfläche dar, die von ca. 2 bis 3 m hohen Koniferen und Ziergehölzen umsäumt wird. Der straßenseitige Zugang erfolgt über zwei ca. 2 m lange Steinstufen, die rechts und links von je einer Sandstein-Pflanzschale begrenzt werden.
Auf dem Areal stand ehemals ein Mahnmal.
An der nordöstlichen Grundstücksgrenze befindet sich eine terrassenartige Treppe, die zur unterhalb verlaufenden `Fritz-Asmus-Straße` führt. Hier endet auch eine südlich vom Tanzberg kommende Einbahnstraße. Durch die örtliche Geländestruktur liegt das Straßenniveau im südlichen bis südöstlichen Teil ca. 2,5 - 3,5 m tiefer. Die Grundstücksgrenzen sind mit starken Außenmauerwerk umgeben.
Der Eingang zum Gewölbekeller der ehemaligen Synagoge befindet sich an der südlichen Umfriedungsmaue, ca. 2 m vom Treppenaufgang entfernt. Der Schlußstein am Portal trägt die Jahreszahl 1592. Auf dem darüber liegenden und heute verwitterten Stein, befand sich das Wappen der Freiherren Marschalk von Ostheim. Zu dieser Zeit stand hier eine unterkellerte Scheune, die um 1789 zur Synagoge, unter Beibehaltung der Kellergewölbe, umgebaut wurde.
Im Eingangsbereich befinden sich Kreuzgratgewölbe mit nachträglich eingebauten Unterzugkonstruktionen aus Profilstahlträgern auf gemauerten Pfeilervorlagen. Frühere Lichtschächte und Fenster wurden geschlossen.
Der Keller weist stark aufsteigende Feuchtigkeit auf. Ablösender und ausbrechender Fugenverstrich sowie absandende und z. T. ausbrechende Steine sind vorhanden. Absenkender und gebrochener Fußboden. Die Profilstahlträger der Hilfskonstruktion sind stark korrodierend.
An der südlichen Böschungsmauer befindet sich eine Natursteintafel mit dem Relief der Synagoge, sowie einer Inschrift: `Hier stand die 1790 erbaute Synagoge der jüdischen Gemeinde Walldorfs, die 1938 geschändet und zerstört wurde`. Erst 1948 wurde sie als Ruine abgerissen und in den heutigen Zustand versetzt.
Der Ersteher ist verpflichtet, diese Gedenktafel zu erhalten und im Falle der Weiterveräußerung die vorstehende Verpflichtung mit dem Erhalt der Tafel auf weitere Käufer zu übertragen.
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Kontakt
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kontakt@dga-ag.de
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*zzgl. Auktionscourtage auf den Zuschlagspreis
** ab diesem Termin werden alle Objekte durch einen Auktionator online live aufgerufen und nacheinander zugeschlagen.
Das Auktionsende ist abhängig vom Zuschlagszeitpunkt des Auktionators.
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